Ein Wochenende in Paris

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Diesmal habe ich einen Post für euch, der zwar von Essen handelt, aber nicht von Rezepten. Ich habe mich an einem wunderschönen Oktoberwochenende mit meiner Familie in Paris getroffen um ein Familienwochenende zu verbringen. Da ich mir darüber im Klaren bin, dass dies hier ein Foodblog ist und es bestimmt tolle Reiseführer gibt, werde ich hier keine Besichtigungsempfehlungen abgeben.

Mehr wird dies ein Post mit Fotos, Beschreibungen und zwei Restaurantvorstellungen. Ich wurde schon öfter gefragt, ob ich nicht mal Restaurants auf meinem Blog vorstellen könnte, die ich besuche. Ich finde diese Idee grundsätzlich nicht schlecht, aber da muss es schon ein besonderes Restaurant sein.

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Wir hatten das Glück, dass wir drei Abende extrem gut gegessen haben. Zwei Restaurants stelle ich euch hier vor, da ich das Essen herausragend fand, das Dritte war ein Steakhouse, leider war es dort so dunkel, dass Fotos sich nicht gelohnt hätten, aber den Nachtisch musste ich trotzdem fotografieren, da er der Beste des ganzen Wochenendes war.

 

Restaurant Garnier

Solltet ihr ähnlich verrückt nach Meeresfrüchten sein, wie meine Familie, dann empfehle ich euch einen Trip nach Paris in den kalten Monaten. Es gibt einige Fischrestaurants in Paris und vielleicht gibt es auch noch bessere als dieses, aber das Essen war hervorragend. Nur unter einem Salat mit Bohnen, Pilzen und Tomaten hatten wir uns etwas anderes vorgestellt. Wir haben die Platte zu fünft gegessen, die Meeresfrüchte waren frisch und von perfekter Qualität. Der Nachtisch war eine kleine Torte aus Schokolade, Haselnuss und Kaffee, sehr lecker.

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Restaurant D’chez eux

Das D’chez eux ist ein kleines Restaurant beim Invalidenpalast und führt traditionelle französische Küche. Das Restaurant ist recht klein und rustikal eingerichtet. Der Service war sehr freundlich und auch ganz lustig. Das Essen war sehr gut und ziemlich viel. Als Vorspeise gab es für mich Foie gras, dann Black Angus mit Schmorzwiebelsauce (plus Pommesdieb) und als Nachtisch zwei Schüsseln mit Mousse au Chocolat und Creme Caramel.

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Dann noch der Nachtisch vom letzten Abend: French Toast von Brioche mit Mascarponeeis. Ich kann nicht beschreiben wie lecker das war, der beste Nachtisch seit langem.

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Eine Empfehlung habe ich allerdings doch noch für euch. Solltet ihr Macarons mögen, dann kann ich euch nur einen Besuch bei Laduree empfehlen. Die Macarons sind ein Gedicht und die Verpackung einfach zu schön zum Wegschmeißen.

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So und jetzt lasse ich euch mit den restlichen Bildern alleine und schmuse mit dem vierbeinigem Monster neben mir, der schaut schon ganz empört, weil ich beide Hände zum Tippen brauche.

 

 

 

 

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Apfelkuchen

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Der Herbst ist da! Na endlich! Ich mag den Herbst. Keine Jahreszeit vermittelt ein so großes Gefühl der Gemütlichkeit wie der Herbst, zumindest für mich. Die Tage werden wieder kürzer, die Sonne brennt nicht mehr, man kann spazieren gehen ohne zu zerfließen und an einem ekligen Herbsttag hat man eine gute Entschuldigung zuhause zu bleiben und auf dem Sofa zu lümmeln.

Passend zum Herbst gab es bei mir jetzt auch den ersten Apfelkuchen des Jahres. Wenn es um Obstkuchen geht bin ich sehr wählerisch. Mit einem Obstboden mit Dosenobst brauch man mir nicht um die Ecke kommen. Ich wechsel im Jahr einfach zwischen Erdbeer- und Apfelkuchen hin und her. Mehr brauche ich nicht :D

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Diesen Apfelkuchen habe ich in einer großen Form gebacken, da ich wusste, dass es genug Abnehmer geben wird. Solltet ihr allerdings nur eine normale Springform (24-26 cm) benutzen wollen, dann halbiert das Rezept einfach.  Auch was den Apfel angeht habt ihr freie Wahl. Geeignet sind leicht säuerliche und feste Äpfel, die einen guten Kontrast zur Süße des Rührteigs bieten, aber nicht beim Backen auseinander fallen.

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Für eine Springform 42 x 29 cm:

5 Holsteiner Cox Äpfel

500 gr Margarine

250 gr Marzipanrohmasse

250 gr Zucker

6 Eier Größe M

1 Prise Salz

1 TL Zimt

500 gr Mehl

3 TL Backpulver

1 Pck Vanillezucker

1 EL Essigessenz oder 1/2 Zitrone

2 TL Puderzucker

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1. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in 2-3mm dicke Scheiben schneiden. Damit die Apfelscheiben nicht braun werden, werden sie einfach in eine große Schale  Zitronen- oder Essigwasser gegeben.

2. Den Backofen auf 160° Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen.

3. Die Margarine, den Zucker, Vanillezucker, die Marzipanrohmasse und die Prise Salz in einer Küchenmaschine gut miteinander verrühren.

4. Die Eier nacheinander hineingeben und den Teig solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

5. Das Mehl mit dem Backpulver und Zimt mischen und in zwei Portionen zu der Teigmasse geben und gut verrühren.

6. Den Teig in die Backform geben und die Äpfel darauf anordnen und ein paar auch in den Teig hineindrücken.

7. Für 50 min backen, dann hinausnehmen und mit Puderzucker bestreuen, dann noch einmal für 10 min backen.

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Mie-Nudeln mit Huhn {For One}

Ich überlege noch wie ich diese Rezeptserie nennen kann. Der jetzige Name “For One” gefällt mir irgendwie doch nicht so sehr, aber was besseres ist mir (bzw. meinem Bruder) noch nicht eingefallen. Ich bin also für Vorschläge offen!

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Aber nun zum wichtigen Teil dieses Posts, das Rezept. Ich mag jede Art von Pasta, völlig egal, ob sie aus Südeuropa kommt oder aus Asien. Nudeln sind immer gut. Ich finde zudem auch, dass Nudelgerichte sehr schnell gehen können und sie bieten für jeden Geschmack etwas.

Pastagerichte eigenen sich deshalb gut für meine “For-One” Serie, da fast jeder Nudeln im Haus hat, sie sich ewig halten und die Kombinationsmöglichkeiten unendlich sind. Selbst für diejenigen, die Low Carb essen wollen gibt es in der Zwischenzeit Nudeln aus Süßkartoffeln oä.

Wie ihr euch bestimmt denken könnt, handelt es sich bei diesem Gericht um ein asiatisches Nudelgericht. Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Bei der schnellen Variante wäscht und schneidet man das Hühnchen, legt es in eine Müslischale und bedeckt es mit Sojasoße. Dann kommt es zurück in den Kühlschrank und bleibt dort, bis alle Vorbereitungen getroffen sind.

Solltet ihr aber etwas mehr Zeit haben, dann empfehle ich euch, das Hühnchen für mindestens 3 Stunden in der Sojasauce zu marinieren. Es schmeckt auch gut bei der schnellen Variante, aber natürlich ist der Geschmack nach drei Stunden besser eingezogen.

Für dieses Gericht könnt ihr auch Reisnudeln oder Udonnudeln verwenden. Ich mag die Mie-Nudeln am liebsten, da sie von der Dicke der Nudel her genau das richtige Mittelmaß haben.

Die Peking Duck Sauce erhaltet ihr  von Bamboo Garden und ist in jedem größeren Supermarkt zu bekommen. Wer mag kann am Ende noch etwas Thai-Basilikum oder Koriander hinzufügen, da ich weder das eine noch das andere mag, finden sie bei mir nicht den Weg auf den Teller.

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Für 1 Person:

60 gr Mie-Nudeln

1 Möhre

3 Frühlingszwiebeln

60 gr Knackerbsen oder Zuckerschoten

1 Hühnerbrust

50 ml Sojasauce zum Marinieren

5 EL Peking Duck Sauce

3 EL Sojasauce

3 EL Sesamöl

30 gesalzene Erdnüsse

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1. Das Hühnchen waschen und in ca 3-4 mm dicke Stücke schneiden. Dann in eine Müslischale legen und mit 50 ml Sojasauce übergießen und im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Die Möhre schälen und in dünne Streifen schneiden. Die Knackerbsen / Zuckerschoten waschen, den Faden entfernen und in dünne Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden.

3. Eine Pfanne auf starke Hitze stellen (bei mir 8 von 9). 1 EL Sesamöl hineingeben, die Hühnerstücke aus der Sojasauce nehmen, abtropfen lassen und scharf von beiden Seite anbraten. VORSICHT die Sojasauce karamellisiert schnell und verbrennt und es spritzt!

4. Das Huhn aus der Pfanne nehmen (bei 80° Grad Celsius in einer feuerfesten Form im Backofen warmhalten) , die Hitze auf mittlere Hitze herunterschalten, 2 EL Sesamöl hineingeben und die Karotten in die Pfanne geben.

5. Die Nudeln nach Anleitung zubereiten.

6. Nach etwas 2 min die Knackerbsen hinzufügen und nach weiteren 3 min die Frühlingszwiebeln. Alles unter ständigem Rühren ca 5 min dünsten, dann mit 3 EL Sojasauce ablöschen und kurz köcheln lassen.

7. Dann die Erdnüsse zum Gemüse geben, die Peking Duck Sauce und das Hühnchen hinzufügen. Alles gut verrühren, dann die Nie-Nudeln hineingeben. Noch einmal durchschwenken und fertig!

Limetten-Mandel-Baiser

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Es ist September, September heißt Herbst, Herbst bedeutet schlechtes Wetter, schlechtes Wetter bedeutet Winter und Winter bedeutet es ist bald Weihnachten und Weihnachten bedeutet KEKSE!. Ja so funktioniert mein Hirn. Ich kanns nicht ändern.

Da ich aber nicht schon im September anfangen will Kekse zu backen habe ich etwas gesucht, das nicht direkt an Weihnachten erinnert. Diese Baiser sind mein Kompromiss zwischen Spätsommer und Weihnachten. Oder zumindest ein Versuch.

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Limette und Mandel sind eine altbewährte Kombination. Die Limette gibt dem sehr süßen Gebäck eine frische Zitrusnote, die noch für ein bisschen Sommerfeeling im regnerischen München sorgt. Die gerösteten Mandeln (Nüsse müssen immer geröstet sein, damit sie nach was schmecken) geben Textur und eine leicht herbe Note.

Man kann die Baiser natürlich einfach so essen oder man verwendet sie zum Beispiel für ein Eton Mess. Ich habe meine ganz durchgebacken, das erkennt man daran, dass sie sich sauber und leicht vom Backpapier ablösen. Wenn man lieber weichere Baiser haben will, dann backt man sie etwa 5-7 min kürzer als ich es hier angegeben habe, dann würde ich sie allerdings auch im Kühlschrank aufbewahren.

 

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Zutaten für ca 2 Backbleche :

3 Eiklar (Eier Größe M)

150 gr Zucker

2 Limetten

40 gr Mandelblätter

 

1. Die Mandelblätter in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten bis sie goldbraun sind. Auf einen Teller legen und auskühlen lassen.

2. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Küchenmaschine auf höchster Stufe schlagen. Wenn das Eiklar anfängt steif zu werden, esslöffelweise den Zucker hinzugeben und immer weiter schlagen.

3. Die Masse fängt an zu glänzen, wenn sie fertig ist. Dann die Schale einer Limette hinzugeben und noch einmal durchmixen.

4. Die Mandelblätter mit der Hand zerkleinern und vorsichtig unter die Eimasse heben.

5. Mit einem Teelöffel oder Spritzbeutel etwa 2€ Stück große Taler auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Noch etwas Limettenschale darüber geben.

6. Bei 140° Grad Celcius Ober-/Unterhitze etwa 40 min backen.

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Lauchtarte

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Ich wurde heute gefragt, wann denn endlich mal wieder ein neues Rezept veröffentlicht wird. Also mein Lieber,  hier bitte schön :).

Die Wahrheit ist, dass ich diese Tarte schon vor (ich muss mal eben bei Instagram nachschauen) 2 Wochen gemacht habe, aber einfach noch nicht dazu gekommen bin es fertigzustellen. Jetzt ist es Samstagnacht und endlich habe ich die Muse dazu.

Ich gebe ja dem Film die Schuld, den ich eben im Kino angeschaut habe. “Madame Mallory und der Duft von Curry” ist ein herrlich erfrischender, inspirierender, berührender und lustiger Film, den man als leidenschaftlicher Koch gesehen haben muss. Er ist voll von Weisheiten, die sich um die Leidenschaft für Lebensmittel drehen. Ich kann diesen Film nur jedem empfehlen.

Zurück zum eigentlichen Thema. Vor ein paar Monaten habe ich mir eine Tortenform von Le Creuset gekauft, denn ich wollte schon so lange eine haben und die von Le Creuset ist hochwertig und blau (!). Die Töpfe von Le Creuset haben es mir total angetan, ich finde sie wunderschön.

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Allerdings hat es etwas gedauert bis ich die Zeit gefunden habe etwas darin zu machen. Die Lauchtarte kam mir, als ich im Supermarkt vor dem Gemüseregal stand und mir etwas vegetarisches zum Abendessen überlegt habe. Um der Cremigkeit der Füllung etwas pikanteres zu geben habe ich etwas milden Gorgonzola hinzugefügt. Am liebsten mag ich den Cremoso Gorgonzola von Galbani, der ist nicht so heftig wie manch anderer Gorgonzola. Solltet ihr einen Blauschimmelkäse mögen, dann könnt ihr auch einfach etwas Mozzarella, Ziegenkäse oder Feta hinzugeben oder auch gar keinen extra Käse.

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Wichtig bei diesem Rezept ist, dass der Teig sehr, sehr dünn ausgerollt werden muss. Ich habe den Teig gerade so bemessen, dass er für die Tortenform passt, wenn er ca 1-2 mm dünn ausgerollt ist. Dies hat 2 Gründe. Zum einen finde ich es nicht schön, wenn eine Garte zum größten Teil aus Teig besteht und zum anderen ist die Form nicht besonders tief und das das wichtige an einer Garte die Füllung ist, will ich keinen Platz verschwenden. Einfaches Prinzip, weniger Teig, mehr Füllung!

 

Für den Teig (reicht für eine Tarteform mit 24 cm Durchmesser):

1 Ei

100 gr Mehl

50 gr kalte Butter

1 TL salz

 

Für die Füllung:

ca. 500 gr Lauch

200 gr Schmand

2 Eier

ca. 50 gr Gorgonzola (nach Belieben mehr oder weniger)

20 gr Butter

50 gr Parmesan

Salz, Pfeffer

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1. Den Backofen auf 180° Grad Celcius Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Die Lauchstangen putzen und in dünne Scheiben schneiden. Die 20 gr Butter in einer große Pfanne zerlassen und den Lauch auf mittlerer Hitze glasig dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Die Zutaten für den Teig mit der Hand oder einer Küchenmaschine mit Knethaken zu einen homogenen Teig verarbeiten. Dann mit einem Nudelholz ganz dünn ausrollen und in die gefettete Tarteform legen und festdrücken. Den überschüssigen Rand mit einem scharfen Messer entfernen.

4. In einer großen Schüssel den Lauch mit dem Schmand mischen und danach die Eier hinzufügen. Die Masse in die Tarteform und den Gorgonzola in kleinen Stücken auf die Masse legen und den Parmesan darüber reiben.

5. Die Tarte für 40 min backen.

Nougat-Marmorkuchen

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Meine Güte, da ist tatsächlich schon ein ganzer Monat vergangen seit meinem letzten Post…

Ich habe diese Woche einen Geburtstagskuchen für eine Freundin von mir gebacken und habe dann gleich noch einen gebacken um ihn euch hier zeigen zu können (ich kann ja keinen angeschnittenen Kuchen verschenken ;)). Ihr Lieblingskuchen ist Marmorkuchen und da ich Marmorkuchen etwas anders mache, als den Traditionellen, dachte ich mir, dass das Rezept für euch interessant sein könnte.

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Ich benutze Kakao nur sehr selten und wenn ich für einen Kuchen nur 2-3 EL brauche, dann steht die angefangene Packung die nächsten Monate nur bei mir rum und das mag ich einfach nicht. Ich finde, dass Nougat Vorteile hat gegenüber Kakaopulver. Zum einen kann man Nougat ganz praktisch in einer 200 gr Packung von Dr.Oetker kaufen oder man kauft einfach 2 x 100 gr Tafeln Nougatschokolade und man hat keine Reste (yeah!). Zum anderen gibt das Nougat dem Kuchen eine feine Haselnussnote und macht ihn noch saftiger, was für mich immer ein Plus ist.

Wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist, kann man ihn entweder mit Puderzucker bestreuen oder mit Kuvertüre überziehen und dekorieren. Ich habe beide Varianten am Montag gemacht, denn für mich muss ein Geburtstagskuchen dekoriert sein.

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250 gr weiche Butter

150 gr Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

4 Eier

350 gr Mehl

2,5 TL Backpulver

200 gr Nougat

 

2-3 EL Puderzucker

oder 400 gr Kuvertüre

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1. Den Backofen auf 180° Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Ein Wasserbad aufstellen und das Nougat darüber zum schmelzen bringen.

3. Die Buter, den Zucker, Vanillezucker und das Salz in einer Küchenmaschine schaumig rühren und dann nach und nach die Eier hinzugeben.

4. Das Mehl und Backpulver mischen und esslöffleweise in die Teigmischung geben.

5. Dann etwa 500 gr Teig abnehmen und in die gefettete und gemehlte Backform geben.

6. Das geschmolzene Nougat in den restlichen Teig geben und verrühren und auch in die Backform geben.

7. Den Teig mit einer Gabel marmorieren und dann 50-60 min backen.

8. Den ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestreuen oder mit Kuvertüre überziehen.

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Müsliwürfel mit Orange und Schokolade

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Hab ich schon einmal erwähnt, dass ich gerne Müsli esse? Kleiner Scherz ; ) Da ich allerdings nicht immer die Zeit habe mir ein Müsli zu machen, musste etwas handlicheres her. Was passt da mehr als Müsliriegel? Ok, wenn man ganz genau ist, dann sind das keine Riegel, deshalb habe ich das Rezept ja auch “Müsliwürfel” genannt, aber das Prinzip ist das Gleiche.

Ich finde die quadratische Form einfach praktischer, denn selbstgemachte Müsliriegel werden meiner Erfahrung nach nie ganz so fest wie die Gekauften und deshalb ist es einfacher sie in Quadrate zu schneiden, denn dann fallen sie nicht so schnell auseinander.

Die Kombination von Schokolade und Orange ist wohl eine der klassischen Kombinationen überhaupt und absolut nichts Neues. Aber warum etwas verändern, das schon perfekt ist?

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Ich habe anstatt von normalen Zucker das erste Mal Reissirup benutzt und finde, dass das völlig unproblematisch klappt. Reissirup ist weniger süß als normaler Zucker, was ich aber nicht so schlimm finde. 100 gr Reissirup sind allerdings nicht genug Flüssigkeit um die Haferflocken zu binden und damit die Würfel nicht zu süß werden, habe ich statt Honig oder noch mehr Reissirup, Original Orangenmarmelade hinzugegeben, die eher bitter ist als süß.

Im Kühlschrank sollten sie sich etwa eine Woche halten.

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200 gr kernige Hafelflocken

50 gr Paranüsse

50 gr Sonnenblumenkerne

75 gr Zartbitterschokolade

100 gr Reissirup

100 gr Orangenmarmelade

1 Orange

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1. Reissirup, Marmelade, Saft der halben Orange und die Schale der ganzen Orange in einem Topf auf mittlerer Hitze erhitzen bis eine homogene Flüssigkeit entstanden ist. Nicht kochen, sonst verbrennt der Zucker. Den Backofen auf 180 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

2. Die Paranüsse und die Schokolade grob hacken und mit allen anderen trockenen Zutaten mischen.

3. Alles miteinander vermischen, dann eine Backform (27 x 26 x 5 cm) mit Backpapier auskleiden, die Masse darin gleichmäßig verteilen und festdrücken.

4. Die Backform in den vorgeheizten Ofen stellen und für etwa 30 min backen. Dann muss die Masse mindestens 1 Stunde abkühlen, danach kann man sie auf ein Brett stürzen und mit einem scharfen Messer in die gewünschte Form schneiden.