Hefezopf mit Aprikosenmarmelade und Mandeln

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Ich hoffe, dass ich noch nicht zu spät dran bin, um euch ein wenig Inspiration für Ostern zu geben. Ich finde, dass zu Ostern ein frischgebackener Hefezopf gehört. Letztes Jahr habe ich diesen Zopf das erste Mal gebacken und war damit so zufrieden, dass ich dieses Jahr beschlossen habe, ihn euch zu zeigen.

Lange Zeit war ich der Überzeugung, dass ich nicht für die Verarbeitung von Hefeteig gemacht bin, bis ich letztes Jahr herausgefunden habe, dass es bei Hefeteig eine ganz besondere Zutat gibt, die ich selten im Haus hab….GEDULD! Hefeteig ist wirklich nicht schwer, wenn man ein paar Grundregeln beachtet.

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Hefe braucht Futter, also genug Zucker.

Hefe mag es warm, aber nicht heiß, daher darf die Milch, in der man die Hefe auslöst, nur warm sein.

Hefeteig muss gut geknetet werden, bis er sich vom Schüsselrand ablöst.

Hefeteig mag keinen Zug, daher zum gehen lassen auf eine warme Heizung stellen. Auf ein Handtuch, damit er von unten nicht zu heiß wird, und ein Tuch über die Schüssel legen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, wenn man diese Regeln beachtet und noch frische Hefe benutzt, eigentlich kaum etwas schiefgehen kann.

Meiner Meinung nach reicht ein Hefezopf aus 250 gr Mehl vollkommen aus für einen Osterbrunch oder Osterkaffee, denn Hefeteig schmeckt nur, wenn er frisch gebacken worden ist, und da es meistens mehrere Kuchen gibt, reicht ein “kleiner” Hefezopf aus.

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Für den Hefeteig:

250 gr Mehl

40 gr Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

80 ml Milch

25 gr Butter

20 gr Hefe

1 Ei

 

Für die Füllung:

2 El Aprikosenmarmelade

50 gr Mandelstifte

 

Zum Bestreichen:

2 El Milch

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1. Mehl, Zucker, Vanillezucker mischen. Die Milch erwärmen (nicht kochen!) und die Butter darin schmelzen. Die Hefe hinzugeben und auflösen.

2. Die Milchmischung zur Mehlmischung geben und das Ei hineinschlagen und alles zu einem homogenen Teig verarbeiten.

3. Den Teig abgedeckt an einer warmen Stelle ca 1 Stunde gehen lassen.

4. Die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis sie leicht gebräunt sind.

5. Den Teig noch einmal durchkneten und dann ausrollen.

6. Den Teig mit der Marmelade bestreichen und die Mandelstifte drüber streuen.

7. Den Teig in 3 gleich große Streifen schneiden.

8. Jeden Streifen längs einrollen und den Zopf dann flechten.

9. Den Zopf auf ein Backblech legen und 30 min zugedeckt gehen lassen.

10. Dann den Zopf mit mit Milch bestreichen und dann bei 150° Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 45 min backen.

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Frische Tomatensauce

Gebt es zu, ihr interessiert euch alle dafür wie man Nudeln mit Tomatensauce herstellt. Dieses rote leckere Mysterium von Pastasauce, von dem keiner weiß wie sie geht!

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Spaß beiseite, ich weiß ‘Nudeln mit ‘Tomatensauce’ ist jetzt wirklich nicht das, was man von einem Foodblog erwartet oder vielleicht doch? Auf der einen Seite ist es das wohl bekannteste Gericht überhaupt und ich bin mir sicher, dass viele von euch ihre ganz eigene Art haben sie herzustellen. Auf der anderen Seite aber ist es ja mein Hobby neue Rezepte zu entwickeln oder Klassiker neu zu interpretieren und da mache ich sicher nicht vor Pasta mit Tomatensauce Halt.

Wenn es um Tomaten geht bin ich super wählerisch, das liegt vor allem daran, dass ich im Sommer immer nur die Tomaten esse, die meine Mutter anbaut und das sind mit Abstand immer die besten und leckersten Tomaten, dagegen kommt kaum eine Supermarkt-Tomate an.

Allerdings gibt es ein paar Tomatensorten, die auch im Winter ganz gut schmecken, z.B. San Marzano Tomaten oder man greift auf Dosentomaten zurück, die entgegen mancher Meinungen ein wirklich guter Ersatz für frische Tomaten sein können. Das einzige Problem, das ich mit Dosentomaten habe, ist, dass da immer noch die Kerne drin sind, die Schale ist schon weg (sehr gut), aber die Kerne stören mich doch.

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Ich kann verstehen, wenn jetzt einige sagen, dass der Aufwand die Tomate zu schälen und zu entkerne doch zu groß ist, nur um hinterher eine Tomatensauce zu haben, die nicht wirklich eine Tomatensauce ist. Denn ich schwitze die Tomaten nur in Olivenöl an, sodass es im Endeffekt Pasta mit geschmolzenen Tomaten ergibt.

Um noch ein wenig Aroma hinzuzugeben schwitze ich zuerst eine Schalotte an und gebe später zu den Tomaten noch schwarze Oliven hinzu. Alles in allem ist das für mich eine leckere und leichte Variante zu der normalen Tomatensauce und man kann sie z.B. noch mit etwas Knoblauch oder klein gehacktem Basilikum verfeinern, wenn man das möchte.

Für 2 Personen:

250-300 gr Pasta (ich habe deCecco Fussili lunghi bucati n°5 genommen)

10 Tomaten

2 EL Olivenöl

2 Schalotten

Salz, Pfeffer

1 Prise Zucker

Nach Bedarf:

ca. 15-20 schwarze Oliven ohne Stein

1 Knoblauchzehe

10 Blätter frisches Basilikum

Parmesan nach Bedarf

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1.  Einen große Topf mit gesalzenem Wasser aufsetzen.

2. Die Tomaten kreuzförmig einritzen und mit kochendem Wasser überbrühen, ca. 2 min im heißen Wasser ziehen lassen.

3. Die Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Gegebenenfalls den Knoblauch schälen und auch kleinschneiden.

4. Die Tomaten aus dem heißen Wasser nehmen, schälen und entkernen, grob klein hacken. Die Oliven halbieren.

5. Die Nudeln in das kochende Wasser geben und die Zeit einstellen.

6. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Schalotten und den Knoblauch bei mittlerer Hitze anschwitzen bis die Zwiebeln glasig sind (der Knoblauch darf nicht braun werden).

7. Die Tomaten hinzugeben und kurz mit anschwitzen, mit Salz, Pfeffer, Zucker würzen, dann die Oliven hinzufügen und bei niedriger Hitze leicht köcheln lassen.

8. Die Nudeln direkt aus dem Kochtopf mit einer Zange in die Pfanne geben, alles gut miteinander verrühren und falls es zu trocken ist etwas Kochwasser hinzufügen.

9. Das Basilikum mit unterrühren und anrichten.

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Apple Crumble

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Vorspeise steht, Hauptgang beschlossen, nur was gibt es als Nachtisch??? Marillenknödel? Lecker aber zu trocken. Kirschmichel? Naserümpfend von gegenüber. Jegliche Art von Mousse? Zu wenig Zeit. Kuchen? Zu viel und nix als Dessert.

Nachdem ich erst nicht Feuer und Flamme war, habe ich mich dann doch von meiner Mutter überzeugen lassen mal einen Apple Crumble zu machen. Nach kurzem Überlegen stand dann auch alles auf dem Einkaufszettel. Auf Anraten meiner Mutter habe ich dann Äpfel der Sorte ‘Cox’ gekauft, denn der Apfel soll zwar schon weich werden im Ofen und Saft abgeben, aber nicht völlig zerfallen, sodass hinterher nur noch Apfelmus übrig ist. Außerdem ist der Cox ein sehr aromatischer Apfel, der viel eigenen Geschmack hat.

Um den Ganzen noch ein wenig Struktur zu geben, kann man so wie ich noch geröstete Mandelstifte zu den Äpfeln geben und für den Geschmack etwas Marzipan und Zimt in die Streusel.

Dieses Mal wurde in der Küche sogar Arbeitsteilung vorgenommen. Ich hab die Äpfel gemacht und meine Mutter die Streusel, denn wenn man Gäste hat ist Planung wichtig und Sachen die man vorbereiten kann, sollte man auch vorbereiten.

Wer mich kennt weiß, dass er mir selten süß genug sein kann, aber ich habe die Äpfel recht sauer mit Zitronensaft abgeschmeckt, da die Streusel ja schon sehr süß sind und dann nach dem Backen noch eine gesüßte Mascarponecreme hinzukommt. Daher empfinde ich es als sehr angenehm, wenn die Fruchtkomponente fruchtig und leicht sauer ist.

Man kann dieses Rezept entweder in einer kleinen Auflaufform machen (dann kann sich die Backzeit verringern) oder gleich in kleinen ofenfesten Formen.

Am besten schmeckt der Crumble lauwarm!

Kleiner Tip: Wenn ihr Streusel übrig habt, dann könnt ihr die einfach zu einem kleinem Ball formen und einfrieren!

PS: Da ich grad in der Heimat zu Besuch bin und natürlich meine Kamera vergessen habe, gibt es mal wieder iPhone-Fotos…

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Für 4 Personen:

4 Äpfel ( Cox )

1 EL Vanillearoma

2,5 EL Zucker

1 Zitrone

50 gr Mandelstifte

150 gr Butter

200 gr Mehl

100 gr Zucker

100 gr Marzipan

1 TL Zimt

1 Prise Salz

250 gr Mascarpone

2-4 EL Sahne

2 EL Amaretto oder 3-4 Tropfen Bittermandelaroma

1. Äpfel schälen, entkernen und in etwa 0,5 – 1 cm große Stücke schneiden.

2. Die Apfelstücke in eine Schüssel geben und den Saft der Zitrone, die 2,5 EL Zucker und das Vanillearoma hinzufügen und alles gut verrühren. Am besten für min. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

3. Den Ofen auf 180° Grad Celsius Umluft vorheizen.

3. Die Mandelstifte in einer Pfanne bei niedriger Hitze leicht anrösten und zu den Äpfeln geben (ein paar übrig lassen zum Garnieren).

4. Mehl, Butter Zucker, Marzipan, Zimt und eine Prise Salz zu Streuseln verarbeiten.

5. Die Äpfel in kleine ofenfeste Formen oder eine kleine Auflaufform füllen und großzügig mit den Streuseln bedecken.

6. Etwa für20-30 min backen. Fertig ist der Crumble, wenn man an der Oberfläche den Apfelsaft blubbern sieht.

7. Die Mascarpone mit Zucker  und entweder a) 2 EL Sahne und 2 EL Amaretto       oder

b) 4 EL Sahne und 3-4 Tropfen Backaroma Bittermandel verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.

8. Den Crumble etwas abkühlen lassen, dann etwas Mascarponecreme daraufgeben und mit ein paar übrig gebliebenen Mandelstiften garnieren.

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Cranberry-Pecan-Choco-Cookies

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Ok, nachdem bei mir jetzt wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, kann ich mich auch endlich wieder dem Bloggen und Kochen widmen. Dieses Cookierezept basiert auf einem einfachen Keksteig (den ich als Basis für fast alle Weihnachtsplätzchen benutze), bei dem ich die Hälfte des weißen Zuckers durch Braunen ersetzt habe, weil dieser sich nicht so schnell auflöst und daher beim backen leicht karamellisiert. Da es sich um einen banalen Keksteig handelt, sind diese Cookies nicht so weich und zäh wie die original amerikanischen Cookies, aber ich finde, dass sie so wie sie bei diesem Rezept rauskommen genau richtig sind.

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Die Idee für die Cranberries kam mir vor zwei Wochen in Berlin, als ich in einem Coffee Shop Cookies mit weißer Schokolade und Cranberries gesehen habe und seit dem wollte ich unbedingt einen solchen Cookie haben. Ich gehöre allerdings zu den Menschen, die für ihr Leben gerne backen, aber am Liebsten für andere Leute. Gott sei Dank isst mein kleiner Bruder sehr gerne (zumindest hoffe ich das) meine Backwaren, sodass sich öfters mal Pakete mit Essen auf den Weg durch Deutschland machen.

Also auf ging’s! Nachmittags den Teig gemacht, abends nach dem Abendessen schnell noch 3 Bleche Cookies gebacken und am nächsten Tag fotografiert und verschickt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie glücklich es mich macht, wenn meine Wohnung nach frisch gebackenen Keksen riecht und ich weiß, dass mir zumindest eine Sache an diesem Tag wirklich gut gelungen ist.

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Ich mag die Mischung aus der leicht fruchtig-sauren Cranberry, der Pekannuss und die Süße aus der Vollmilchschokolade. Und ich meine, es sind Kekse, wer mag schon keine Kekse?!?

150 gr weiche Butter

50 gr Zucker

50 gr brauner Zucker

1 Ei

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

200 gr Mehl

1 TL Backpulver

100 gr Vollmilchschokolade

50 gehackte Pekannüsse

50 gr getrocknete Cranberries

1. Butter, Zucker, Vanillezucker und das Salz schaumig schlagen.

2. Das Ei unterrühren.

3. Das Mehl und Backpulver mit der Butter/Mehl/Ei-Mischung verrühren.

4. Den Teig kurz mit der Hand kneten, die Nüsse, Schokolade und Cranberries unterkneten und den Teig für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

5. Den Backofen auf 180° Grad Celsius (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

6. Den Teig in gleichgroße Kugeln formen, die Größe hängt von der gewünschten Größe der Cookies ab. Die Kugeln dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit der Handfläche leicht plattdrücken.

7. Je nach Größe müssen die Cookies 10-15 min backen.

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Süßkartoffelpommes + Kokoshühnchen

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Bis vor ca. 4 Wochen wusste ich nicht, dass es Kokosnussöl gibt. Wie konnte mir das entgehen? Es sieht so hübsch aus und dann schmeckt es auch noch gut. Ich verstehe nicht, warum ich das nicht früher entdeckt habe. Aber egal, ich kenne es ja jetzt und benutze es regelmäßig. Des Weiteren habe ich vor ca. 4 Wochen das erste Mal überhaupt eine Süßkartoffel zubereitet und die Pommes aus Süßkartoffel schmecken mir tatsächlich besser als normale Pommes.

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Seitdem ich ohne Gluten lebe, habe ich nichts Paniertes mehr gekocht, denn ich hab einfach noch keinen guten Ersatz für Semmelbrösel. Weiß jemand was? Für Frikadellen etc. kann man sehr gut glutenfreies Zwieback benutzen, aber ich war nicht mutig genug, das zum Panieren zu benutzen. Daher habe ich nach einer anderen Möglichkeit gesucht und was passt besser zu Kokosöl als Kokosflocken?

Als frischen Part dieses Gerichts habe ich Rucolasalat mit meinem Amalfizitronendressing gemacht, aber es passt bestimmt auch jedes andere säuerliche Dressing dazu.

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2 Hähnchenbrüste

2 Eier

100 g (glutenfreies) Mehl

100 g Kokosflocken

4 TL Kokosöl

1 Süßkartoffel

100 g Rucola

Salz, Pfeffer

Zitronendressing

1. Die Süßkartoffel schälen und in etwa gleich große Pommes schneiden. Den Backofen auf 200°c Umluft vorheizen. 2 Teelöffel Kokosöl in einem Glas mit Salz und Pfeffer mischen. Die Pommes auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit dem Kokosöl mischen und so verteilen, dass sie nicht aufeinander liegen.

2. Das Huhn waschen und in gleich große Streifen schneiden.

3. Die Panierstraße aufbauen. Die Eier würzen und verquirlen, das Mehl und die Kokosflocken in tiefe Teller füllen. Die Pommes in den Ofen geben für 20 Minuten.

4. Das Huhn panieren. In einer Pfanne 2 TL Kokosöl erhitzen.

5. Die Hühnchenstreifen langsam von jeder Seite anbraten. Die Pommes nach 10 Minuten einmal wenden.

6. Den Salat waschen und das Dressing zubereiten.

7. Das Huhn und die Pommes auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und dann anrichten.

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Selbstgemachte Lippenpflege

Heute habe ich mal ein etwas anderes Rezept für euch. Ich liebe Lippenpflege, ich hab überall solche Stifte rumfliegen, deshalb war ich umso begeisterter, als ich dieses “Rezept” für selbstgemachten Lipbalm gefunden habe . Der Vorteil ist, dass man der Grundmischung  jeden Duft und Farbe  beimischen kann, sodass man eine Lippenpflege erhält, die komplett den eigenen Vorstellungen entspricht.

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Alle “Zutaten” kann man bei Amazon bestellen, also gibt es keine Ausrede mehr ;) Außerdem ist es schnell gemacht und ist ein tolles Weihnachtsgeschenk!

Ich habe zwei Sorten gemacht. Einmal habe ich die Grundmischung mit Orangenöl und einem Lippenstift gemischt, den ich so nie getragen habe, aber der dem Lipbalm eine schöne rosa Farbe gibt. Die zweite Mischung habe ich von der Farbe neutral gelassen und habe Jasminöl hinzugegeben.

Wenn man eine Lippenpflege mit Farbe haben möchte, dann kann man, so wie ich, entweder einen Lippenstift hinzugeben oder man zermahlt ein Rouge ganz fein und fügt das hinzu. Zusätzlich kann man jedes ätherische Öl hinzugeben, das einem gefällt.

Für ca. 7-8 Dosen (15 ml):

25 gr helle Bienenwachspastillen

40 gr Kokosnussöl

11 gr Olivenöl

20 r Mandelöl

2 TL ätherisches Öl

Nachwunsch 1/2 Lippenstift oder 1 TL Rouge

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Alle Zutaten bis auf das ätherische Öl und die Farbe im Wasserbad schmelzen, dabei immer gut umrühren. Wenn eine homogene Flüssigkeit entstanden ist den Lippenstift oder das Rouge hinzugeben und rühren bis es sich aufgelöst hat, dann die Hitze ausstellen, das ätherische Öl hinzugeben und schnell in die Dosen füllen (am besten mit Plastiklöffeln, die man wegwerfen kann). Wenn die Masse beim Abfüllen zu fest wird, einfach noch einmal im Wasserbad erhitzen, dann wird sie wieder flüssig.

Die Masse sollte komplett ausgekühlt sein bevor man die Deckel aufschraubt.

Salat mit Ziegenkäse, Feigen und Pekannüssen

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Wer mir auf Instagram folgt, müsste die Inspiration für dieses Gericht schon gesehen haben. Ich war am langen Wochenende zuhause und habe bei einem Italiener karamellisierte Feigen mit Ziegenkäse als Vorspeise gegessen und seitdem wollte ich mit diesen Komponenten unbedingt einen Salat machen.

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Es stellte sich allerdings Frage nach dem passenden Dressing, denn ich finde nicht, dass eine normale Vinaigrette oä wirklich dazu passen würde. Da ja jetzt die Orangenzeit beginnt und ich ab jetzt bis ca. März kaum etwas anderes einkaufen werde, dachte ich an ein Orangendressing. Die Orange soll  durch ihre fruchtige Säure einen Gegenpunkt zu der sehr süßen karamellisierten Feigen darstellen. Um noch etwas knuspriges auf dem Teller zu haben, gibt es dann noch Pekannüsse dazu.

Für 2 Personen:

Feldsalat und Rucola

4 Feigen

20 Pekannüse

100 gr Ziegenfrischkäse

2 Saftorangen

1 Zitrone

2 TL brauner Zucker

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

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1. Die Feigen waschen und in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden.

2. Den Zucker gleichmäßig in eine beschichtete Pfanne streuen, die Schale einer halben Orange hineinreiben und auf mittlere Hitze stellen.

3. Die Feigen und die Pekannüsse in die Pfanne legen und die Feigen von beiden Seiten karamellisieren lassen. Die Orange und die Zitrone währenddessen auspressen und mischen.

4. Die Feigen herausnehmen und die Hälfte des Orangen-/Zitronensaft hineingeben, sodass die auch die Nüsse karamellisieren.

5. Sobald der Saft eingekocht ist, die Nüsse aus der Pfanne auf einen Teller legen, die Hitze herunterschalten und den Rest des Saftes, das Olivenöl und Salz, Pfeffer in die Pfanne geben und alles gut miteinander verrühren.

6. Den Salat putzen und gut mit dem Dressing vermischen, anrichten, den Käse über den Salat bröseln und die Feigen und Pekannüsse am Rand anrichten.

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