Erdbeerkuchen

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Im Moment sitze ich gerade in der Küche und draußen ist es 14 Grad kalt und es regnet. Ich wünsche mir so sehr das warme Wetter zurück bei dem man draußen in der Sonne frühstücken kann und abends wenn die Sonne untergeht immer noch draußen sitzen kann ohne zu frieren. Gerade kann man nur in Gummistiefeln und Friesennerz das Haus verlassen. Aber der Wetterbericht macht Hoffnung, dass es am Wochenende wieder wärmer und sonniger wird (Juhu!).

Das beste am Sommer neben T-Shirt Wetter? Erdbeeren! Nichts (auch nicht Schokolade) schmeckt so gut wie eine reife Erdbeere. Jedes Jahr freue ich mich auf die erste Schale, manchmal habe ich Glück und es gibt sie schon ab Anfang Mai, in anderen Jahren muss ich bis Juni warten.

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Klar mit Erdbeeren kann man viel machen, aber da ich ja für mein Leben gerne backe, ist meine Lieblingsvariante natürlich ein Erdbeerboden! Ein Erdbeerboden der alles hat. Selbstgebackener Boden, Vanillepudding, weiße Schokolade und süße Erdbeeren.

Wem das alles ein wenig aufwendig erscheint, kann natürlich auch den Boden fertig kaufen, aber wie immer: selbst gebacken schmeckt besser ;) Die weiße Schokolade ist dafür zuständig, dass der Pudding den Tortenboden nicht aufweicht, wer es weniger süß mag, nimmt etwas weniger Schokolade und verstreicht diese gründlich mit einem Backpinsel, sodass nur eine dünne Schicht entsteht. Wenn ihr so gerne weiße Schokolade esst wie ich, dann nehmt die angegebene Menge und verteilt sie einfach gleichmäßig mit einem Teigschaber. Ich empfehle euch  dann allerdings, den Kuchen vor dem Servieren ca 20-30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen zu lassen damit man die Schokolade besser schneiden kann.

So, ich drücke uns allen die Daumen, dass das Wetter schöner wird und wir bald wieder die Sonne genießen können!

Für eine Obstbodenform (26 cm):

250 gr Butter

250 gr Zucker

3 Eier

1 Pck Vanillezucker

Salz

300 gr Mehl

150 gr weiße Schokolade

500 ml Milch

1 Pck Vanillepuddingpulver für 500 ml Milch

500 gr Erdbeeren

5 EL Zucker

1 Pck Tortenguss für 250 ml Wasser

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1. Den Ofen auf 180 Grad Celsius Umluft vorheizen.

2. Butter, Zucker, Vanillerzucker und Salz mit einem Mixer rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die Eier hinzugeben, gut verrühren. Als letztes das Mehl unterrühren und alles in die gefettet Obstbodenform geben und ca. 45 min backen.

3. Den Boden auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

4. Die Schokolade vorsichtig über einem Wasserbad schmelzen, auf dem kalten Obstboden verteilen und im Kühlschrank fest werden lassen.

5. Die Erdbeeren waschen, entstielen und mit 5 EL Zucker mischen, im Kühlschrank ziehen lassen.

6. Den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten, auskühlen lassen. Entweder lässt man ihn stehen und macht später die Haut einfach ab oder man rührt den Pudding während des Auskühlens, sodass sich keine Haut bilden kann.

7. Den kalten Pudding auf den Obstboden geben. Die Erdbeeren darauf verteilen und wenn vorhanden einen Tortenring um den inneren Rand stellen.

8. Den Tortenguss anrühren und gleichmäßig über den Erdbeeren verteilen. Sobald der Tortenguss fest ist, den Tortenring entfernen.

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Spargelsalat

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Die Spargelsaison ist im vollen Gange und dem kann ich mich natürlich nicht entziehen. Auch wenn man heutzutage das ganze Jahr über Spargel bekommen kann, schlägt doch nichts den ganz frisch geernteten aus der Region.

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Spargel ist so vielfältig einsetzbar und trotzdem neige ich dazu ihn ganz traditionell (und langweilig?) gedünstet mit Kartoffeln und Fleischbeilage zu essen. Allerdings freue ich mich fast immer mehr auf den restlichen kalten Spargel am nächsten Tag, denn weißen Spargel finde ich kalt aus dem Kühlschrank am allerbesten.

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Ihr könnt diesen Salat entweder lauwarm servieren oder kalt, warm würde ich nicht empfehlen, da dann der Parmesan schmilzt.

Einen Hinweis noch wegen der Garzeit für den Spargel. Ich würde den Spargel nicht zu weich garen, sonst wird er nur matschig beim Durchmengen. Diesen Spargel (es waren ziemlich dicke Stangen) haben im Dampfgarer ca. 25 min gebraucht und waren dann genau richtig!

Da ich mir sicher bin, dass es im Internet millionenfach Rezepte gibt, die euch erklären wie man Spargel kocht, werde ich das hier nicht großartig thematisieren. Nur eine Kurzanleitung, damit ihr im Zweifelsfall alles auf einem Blick habt. Den Spargel in sprudelnden Wasser oder im Dampfgarer (Wasser mit 1 TL Zucker + 1,5 TL Salz , im Dampfgarer den Spargel direkt mit Salz und Zucker bestreuen) solange garen, bis er die gewünschte Weiche hat. Ideal ist es, wenn er auf der Gabel liegt und die Spitze und das Ende ein wenig nach unten hängen, aber im Endeffekt ist das mein persönlicher Geschmack. Solltet ihr ihn lieber halbroh oder komplett durch mögen, dann macht es natürlich so wie ihr es wollt!

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Die unten angegeben Menge reicht für 2 Personen, wenn es keine Sättigungsbeilage in Form von Kohlehydraten gibt, solltet ihr die planen, empfehle ich euch etwas weniger zu nehmen. Bei uns gab es dazu gegrilltes Hühnchen, aber auch Fisch passt gut dazu.

700 – 1000 gr gekochter Spargel

50 gr Pinienkerne

50 gr gehobelter Parmesan

gehackte Petersilie (optional)

Für die Vinaigrette:

1 gehäufter TL Honigsenf

1 TL mittelscharfer Senf

3 EL Balsamico

5 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

(1. Den Spargel kochen und zum Auskühlen zur Seite stellen)

1. Für die Vinaigrette alle Zutaten am besten in einer Flasche oder einem Becher vermengen und gut miteinander verrühren (die Flasche verschließen und kräftig schütteln).

2. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Die Petersilie waschen und fein hacken.

3. Den kalten / lauwarmen Spargel in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

4. Spargel auf einer Platte anrichten, die Vinaigrette darübergeben und die Petersilie, Pinienkerne und den Parmesan darüber streuen.

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Möhrenkuchen

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Pünktlich zu Ostern melde ich mich wieder zurück! Nein, der Blog wurde nicht eingestellt und nein, ich habe ihn auch nicht vergessen, aber wie immer im Leben, gibt es Zeiten in denen es zu viel auf einmal gibt.

Aber jetzt habe ich mir fest vorgenommen wieder öfter in der Küche zu stehen und zu experimentieren.

Eines dieser Experimente seht ihr hier. Diesen Kuchen habe ich schon letztes Jahr zu Ostern als kleine Muffins gebacken und die kamen so gut an, dass ich sie dieses Jahr gerne wieder backen wollte. Heute gibt es ihn als Kuchen, was ihn aber nicht minder lecker macht!

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Ich wünsche euch hiermit frohe Ostern und hoffentlich schöneres Wetter!

 

Für eine 26 cm Springform:

200 ml geschmacksneutrales Öl (zB Mazola)

250 gr Zucker

4 Eier

1 TL Vanillepaste

1 Prise Salz

200 gr geraspelte Möhren

400 gr Walnusskerne

150 gr Mehl

500 gr Doppelrahmfrischkäse

1 unbehandelte Orange

4 EL Puderzucker

 

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1. Möhren schälen und raspeln. Den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Packpapier belegen.

2. Eier, Öl, Zucker, Vanille und Salz in einer Küchenmaschine auf höchster Stufe schaumig rühren (kann 5 bis 10 min dauern!).

3. 200 gr Walnusskerne in einem Mixer in feines Mehl zerkleinern, die restlichen 200 gr grob hacken.

4. Die Möhren und Walnüsse unter die Eiermischung rühren, dann auch das Mehl hinzufügen. Den Teig in die Springform füllen.

5. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 60 min backen.

6. Während der Kuchen noch lauwarm ist, aus der Form lösen und auf einem Rost komplett auskühlen lassen.

7. Den Frischkäse mit dem Puderzucker und der Schale der Orange glattrühren und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Im Kühlschrank lagern!

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Ein Wochenende in Paris

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Diesmal habe ich einen Post für euch, der zwar von Essen handelt, aber nicht von Rezepten. Ich habe mich an einem wunderschönen Oktoberwochenende mit meiner Familie in Paris getroffen um ein Familienwochenende zu verbringen. Da ich mir darüber im Klaren bin, dass dies hier ein Foodblog ist und es bestimmt tolle Reiseführer gibt, werde ich hier keine Besichtigungsempfehlungen abgeben.

Mehr wird dies ein Post mit Fotos, Beschreibungen und zwei Restaurantvorstellungen. Ich wurde schon öfter gefragt, ob ich nicht mal Restaurants auf meinem Blog vorstellen könnte, die ich besuche. Ich finde diese Idee grundsätzlich nicht schlecht, aber da muss es schon ein besonderes Restaurant sein.

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Wir hatten das Glück, dass wir drei Abende extrem gut gegessen haben. Zwei Restaurants stelle ich euch hier vor, da ich das Essen herausragend fand, das Dritte war ein Steakhouse, leider war es dort so dunkel, dass Fotos sich nicht gelohnt hätten, aber den Nachtisch musste ich trotzdem fotografieren, da er der Beste des ganzen Wochenendes war.

 

Restaurant Garnier

Solltet ihr ähnlich verrückt nach Meeresfrüchten sein, wie meine Familie, dann empfehle ich euch einen Trip nach Paris in den kalten Monaten. Es gibt einige Fischrestaurants in Paris und vielleicht gibt es auch noch bessere als dieses, aber das Essen war hervorragend. Nur unter einem Salat mit Bohnen, Pilzen und Tomaten hatten wir uns etwas anderes vorgestellt. Wir haben die Platte zu fünft gegessen, die Meeresfrüchte waren frisch und von perfekter Qualität. Der Nachtisch war eine kleine Torte aus Schokolade, Haselnuss und Kaffee, sehr lecker.

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Restaurant D’chez eux

Das D’chez eux ist ein kleines Restaurant beim Invalidenpalast und führt traditionelle französische Küche. Das Restaurant ist recht klein und rustikal eingerichtet. Der Service war sehr freundlich und auch ganz lustig. Das Essen war sehr gut und ziemlich viel. Als Vorspeise gab es für mich Foie gras, dann Black Angus mit Schmorzwiebelsauce (plus Pommesdieb) und als Nachtisch zwei Schüsseln mit Mousse au Chocolat und Creme Caramel.

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Dann noch der Nachtisch vom letzten Abend: French Toast von Brioche mit Mascarponeeis. Ich kann nicht beschreiben wie lecker das war, der beste Nachtisch seit langem.

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Eine Empfehlung habe ich allerdings doch noch für euch. Solltet ihr Macarons mögen, dann kann ich euch nur einen Besuch bei Laduree empfehlen. Die Macarons sind ein Gedicht und die Verpackung einfach zu schön zum Wegschmeißen.

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So und jetzt lasse ich euch mit den restlichen Bildern alleine und schmuse mit dem vierbeinigem Monster neben mir, der schaut schon ganz empört, weil ich beide Hände zum Tippen brauche.

 

 

 

 

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Apfelkuchen

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Der Herbst ist da! Na endlich! Ich mag den Herbst. Keine Jahreszeit vermittelt ein so großes Gefühl der Gemütlichkeit wie der Herbst, zumindest für mich. Die Tage werden wieder kürzer, die Sonne brennt nicht mehr, man kann spazieren gehen ohne zu zerfließen und an einem ekligen Herbsttag hat man eine gute Entschuldigung zuhause zu bleiben und auf dem Sofa zu lümmeln.

Passend zum Herbst gab es bei mir jetzt auch den ersten Apfelkuchen des Jahres. Wenn es um Obstkuchen geht bin ich sehr wählerisch. Mit einem Obstboden mit Dosenobst brauch man mir nicht um die Ecke kommen. Ich wechsel im Jahr einfach zwischen Erdbeer- und Apfelkuchen hin und her. Mehr brauche ich nicht :D

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Diesen Apfelkuchen habe ich in einer großen Form gebacken, da ich wusste, dass es genug Abnehmer geben wird. Solltet ihr allerdings nur eine normale Springform (24-26 cm) benutzen wollen, dann halbiert das Rezept einfach.  Auch was den Apfel angeht habt ihr freie Wahl. Geeignet sind leicht säuerliche und feste Äpfel, die einen guten Kontrast zur Süße des Rührteigs bieten, aber nicht beim Backen auseinander fallen.

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Für eine Springform 42 x 29 cm:

5 Holsteiner Cox Äpfel

500 gr Margarine

250 gr Marzipanrohmasse

250 gr Zucker

6 Eier Größe M

1 Prise Salz

1 TL Zimt

500 gr Mehl

3 TL Backpulver

1 Pck Vanillezucker

1 EL Essigessenz oder 1/2 Zitrone

2 TL Puderzucker

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1. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in 2-3mm dicke Scheiben schneiden. Damit die Apfelscheiben nicht braun werden, werden sie einfach in eine große Schale  Zitronen- oder Essigwasser gegeben.

2. Den Backofen auf 160° Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen.

3. Die Margarine, den Zucker, Vanillezucker, die Marzipanrohmasse und die Prise Salz in einer Küchenmaschine gut miteinander verrühren.

4. Die Eier nacheinander hineingeben und den Teig solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

5. Das Mehl mit dem Backpulver und Zimt mischen und in zwei Portionen zu der Teigmasse geben und gut verrühren.

6. Den Teig in die Backform geben und die Äpfel darauf anordnen und ein paar auch in den Teig hineindrücken.

7. Für 50 min backen, dann hinausnehmen und mit Puderzucker bestreuen, dann noch einmal für 10 min backen.

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Mie-Nudeln mit Huhn {For One}

Ich überlege noch wie ich diese Rezeptserie nennen kann. Der jetzige Name “For One” gefällt mir irgendwie doch nicht so sehr, aber was besseres ist mir (bzw. meinem Bruder) noch nicht eingefallen. Ich bin also für Vorschläge offen!

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Aber nun zum wichtigen Teil dieses Posts, das Rezept. Ich mag jede Art von Pasta, völlig egal, ob sie aus Südeuropa kommt oder aus Asien. Nudeln sind immer gut. Ich finde zudem auch, dass Nudelgerichte sehr schnell gehen können und sie bieten für jeden Geschmack etwas.

Pastagerichte eigenen sich deshalb gut für meine “For-One” Serie, da fast jeder Nudeln im Haus hat, sie sich ewig halten und die Kombinationsmöglichkeiten unendlich sind. Selbst für diejenigen, die Low Carb essen wollen gibt es in der Zwischenzeit Nudeln aus Süßkartoffeln oä.

Wie ihr euch bestimmt denken könnt, handelt es sich bei diesem Gericht um ein asiatisches Nudelgericht. Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Bei der schnellen Variante wäscht und schneidet man das Hühnchen, legt es in eine Müslischale und bedeckt es mit Sojasoße. Dann kommt es zurück in den Kühlschrank und bleibt dort, bis alle Vorbereitungen getroffen sind.

Solltet ihr aber etwas mehr Zeit haben, dann empfehle ich euch, das Hühnchen für mindestens 3 Stunden in der Sojasauce zu marinieren. Es schmeckt auch gut bei der schnellen Variante, aber natürlich ist der Geschmack nach drei Stunden besser eingezogen.

Für dieses Gericht könnt ihr auch Reisnudeln oder Udonnudeln verwenden. Ich mag die Mie-Nudeln am liebsten, da sie von der Dicke der Nudel her genau das richtige Mittelmaß haben.

Die Peking Duck Sauce erhaltet ihr  von Bamboo Garden und ist in jedem größeren Supermarkt zu bekommen. Wer mag kann am Ende noch etwas Thai-Basilikum oder Koriander hinzufügen, da ich weder das eine noch das andere mag, finden sie bei mir nicht den Weg auf den Teller.

Mie-Nudeln mit Huhn1

Für 1 Person:

60 gr Mie-Nudeln

1 Möhre

3 Frühlingszwiebeln

60 gr Knackerbsen oder Zuckerschoten

1 Hühnerbrust

50 ml Sojasauce zum Marinieren

5 EL Peking Duck Sauce

3 EL Sojasauce

3 EL Sesamöl

30 gesalzene Erdnüsse

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1. Das Hühnchen waschen und in ca 3-4 mm dicke Stücke schneiden. Dann in eine Müslischale legen und mit 50 ml Sojasauce übergießen und im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Die Möhre schälen und in dünne Streifen schneiden. Die Knackerbsen / Zuckerschoten waschen, den Faden entfernen und in dünne Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden.

3. Eine Pfanne auf starke Hitze stellen (bei mir 8 von 9). 1 EL Sesamöl hineingeben, die Hühnerstücke aus der Sojasauce nehmen, abtropfen lassen und scharf von beiden Seite anbraten. VORSICHT die Sojasauce karamellisiert schnell und verbrennt und es spritzt!

4. Das Huhn aus der Pfanne nehmen (bei 80° Grad Celsius in einer feuerfesten Form im Backofen warmhalten) , die Hitze auf mittlere Hitze herunterschalten, 2 EL Sesamöl hineingeben und die Karotten in die Pfanne geben.

5. Die Nudeln nach Anleitung zubereiten.

6. Nach etwas 2 min die Knackerbsen hinzufügen und nach weiteren 3 min die Frühlingszwiebeln. Alles unter ständigem Rühren ca 5 min dünsten, dann mit 3 EL Sojasauce ablöschen und kurz köcheln lassen.

7. Dann die Erdnüsse zum Gemüse geben, die Peking Duck Sauce und das Hühnchen hinzufügen. Alles gut verrühren, dann die Nie-Nudeln hineingeben. Noch einmal durchschwenken und fertig!

Limetten-Mandel-Baiser

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Es ist September, September heißt Herbst, Herbst bedeutet schlechtes Wetter, schlechtes Wetter bedeutet Winter und Winter bedeutet es ist bald Weihnachten und Weihnachten bedeutet KEKSE!. Ja so funktioniert mein Hirn. Ich kanns nicht ändern.

Da ich aber nicht schon im September anfangen will Kekse zu backen habe ich etwas gesucht, das nicht direkt an Weihnachten erinnert. Diese Baiser sind mein Kompromiss zwischen Spätsommer und Weihnachten. Oder zumindest ein Versuch.

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Limette und Mandel sind eine altbewährte Kombination. Die Limette gibt dem sehr süßen Gebäck eine frische Zitrusnote, die noch für ein bisschen Sommerfeeling im regnerischen München sorgt. Die gerösteten Mandeln (Nüsse müssen immer geröstet sein, damit sie nach was schmecken) geben Textur und eine leicht herbe Note.

Man kann die Baiser natürlich einfach so essen oder man verwendet sie zum Beispiel für ein Eton Mess. Ich habe meine ganz durchgebacken, das erkennt man daran, dass sie sich sauber und leicht vom Backpapier ablösen. Wenn man lieber weichere Baiser haben will, dann backt man sie etwa 5-7 min kürzer als ich es hier angegeben habe, dann würde ich sie allerdings auch im Kühlschrank aufbewahren.

 

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Zutaten für ca 2 Backbleche :

3 Eiklar (Eier Größe M)

150 gr Zucker

2 Limetten

40 gr Mandelblätter

 

1. Die Mandelblätter in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten bis sie goldbraun sind. Auf einen Teller legen und auskühlen lassen.

2. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Küchenmaschine auf höchster Stufe schlagen. Wenn das Eiklar anfängt steif zu werden, esslöffelweise den Zucker hinzugeben und immer weiter schlagen.

3. Die Masse fängt an zu glänzen, wenn sie fertig ist. Dann die Schale einer Limette hinzugeben und noch einmal durchmixen.

4. Die Mandelblätter mit der Hand zerkleinern und vorsichtig unter die Eimasse heben.

5. Mit einem Teelöffel oder Spritzbeutel etwa 2€ Stück große Taler auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Noch etwas Limettenschale darüber geben.

6. Bei 140° Grad Celcius Ober-/Unterhitze etwa 40 min backen.

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