Salat mit Ziegenkäse, Feigen und Pekannüssen

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Wer mir auf Instagram folgt, müsste die Inspiration für dieses Gericht schon gesehen haben. Ich war am langen Wochenende zuhause und habe bei einem Italiener karamellisierte Feigen mit Ziegenkäse als Vorspeise gegessen und seitdem wollte ich mit diesen Komponenten unbedingt einen Salat machen.

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Es stellte sich allerdings Frage nach dem passenden Dressing, denn ich finde nicht, dass eine normale Vinaigrette oä wirklich dazu passen würde. Da ja jetzt die Orangenzeit beginnt und ich ab jetzt bis ca. März kaum etwas anderes einkaufen werde, dachte ich an ein Orangendressing. Die Orange soll  durch ihre fruchtige Säure einen Gegenpunkt zu der sehr süßen karamellisierten Feigen darstellen. Um noch etwas knuspriges auf dem Teller zu haben, gibt es dann noch Pekannüsse dazu.

Für 2 Personen:

Feldsalat und Rucola

4 Feigen

20 Pekannüse

100 gr Ziegenfrischkäse

2 Saftorangen

1 Zitrone

2 TL brauner Zucker

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

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1. Die Feigen waschen und in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden.

2. Den Zucker gleichmäßig in eine beschichtete Pfanne streuen, die Schale einer halben Orange hineinreiben und auf mittlere Hitze stellen.

3. Die Feigen und die Pekannüsse in die Pfanne legen und die Feigen von beiden Seiten karamellisieren lassen. Die Orange und die Zitrone währenddessen auspressen und mischen.

4. Die Feigen herausnehmen und die Hälfte des Orangen-/Zitronensaft hineingeben, sodass die auch die Nüsse karamellisieren.

5. Sobald der Saft eingekocht ist, die Nüsse aus der Pfanne auf einen Teller legen, die Hitze herunterschalten und den Rest des Saftes, das Olivenöl und Salz, Pfeffer in die Pfanne geben und alles gut miteinander verrühren.

6. Den Salat putzen und gut mit dem Dressing vermischen, anrichten, den Käse über den Salat bröseln und die Feigen und Pekannüsse am Rand anrichten.

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Gebratener Rosenkohl mit karamellisierten Zwiebeln

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Ich verbinde Rosenkohl nur mit einer Assoziation: Bitter!!! Ich mag keinen Rosenkohl, oft ist er total zerkocht oder wurde zu früh geerntet und ist daher unglaublich bitter.

Aber ähnlich wie bei Spargel, musste irgendwann der Moment kommen, indem ich mir denke “So schlimm kann das ja nicht sein, vielleicht muss ich ihn nur anders zubereiten”.

Zunächst habe ich mir gedacht, dass es besser ist die einzelnen Rosenkohlblätter zu braten, damit man nicht einen so kompakten “Ball” im Mund hat. Außerdem ist dann einfacher den Kohl nicht zu zerkochen, ihn aber gleichzeitig gar zu haben.

Dann habe ich überlegt, was einer möglichen Bitterkeit am besten entgegen stehen könnte und bin auf karamellisierte Zwiebeln gekommen.

Also gesagt, getan und es schmeckt so, so gut! Deshalb hier das Rezept für euch.

Für 2 Personen (als Beilage):

250 gr Rosenkohl

2 rote Zwiebeln

20 gr Butter

Salz, Pfeffer

1 Msp Muskat

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1. Die äußeren dunkelgrünen Blätter vom Rosenkohl entfernen, sodass die zarten Hellgrünen zum Vorschein kommen. Die entfernten Blätter wegschmeißen.

2. Die hellgrünen Blätter so weit wie möglich abblättern, bis nur noch das Herz des Kohls übrig bleibt. Das Herz in dünne Scheiben schneiden und alles in ein Sieb geben und abbrausen.

3. Die Zwiebeln schälen und in Halbringe schneiden.

4. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, die Zwiebeln hinzugeben und auf niedriger Hitze karamellisieren lassen (öfter wenden, sonst brennen sie an).

5. Wenn die Zwiebeln weich und leicht braun sind, den Rosenkohl in die Pfanne geben.

6. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und den Rosenkohl gar schmoren.

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Rührkuchen mit Marzipan, Orange und Schokolade

In diesem Moment sitze ich an meinem Schreibtisch und versuche zu arbeiten, während unten die Männer meine neue Küche anliefern. Ich kann und darf nicht hingehen und zuschauen, sonst bekomme ich noch einen Herzinfarkt und außerdem frage ich mich dann bis Freitag Nachmittag (dann soll die Küche hoffentlich endlich stehen), ob das denn wirklich alles so passt, denn gerade sieht es nur schlimm aus…

Aber auf zu weniger nervenaufreibenderen Themen! Als letzte Woche Montag meine alte Küche rausgerissen wurde, bin ich zu meinen Eltern geflohen und da am Freitag ja Feiertag war, wurde ich mal wieder angewiesen Kuchen zu backen, als würde ich da ‘Nein’ sagen 😉

Da ich aber leider meine Kamera zuhause vergessen hatte, gibt es von dem Kuchen nur Handyfotos…aber es geht ja um den Geschmack und nicht um die Fotos (hust).

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Grundrezept Rührteig (1 Kastenform 30 x 11):

4 Eier

250 gr Zucker

250 gr weiche Margarine

300 gr Mehl

1/2 TL Backpulver

Salz

1 Pck Vanillezucker

2-3 EL Milch

zusätzlich:

1 unbehandelte Orange

200 gr Blockschokolade

200 gr Marzipanrohmasse

1.Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und die Orange dann auspressen.

2. Zucker, Vanillezucker, Salz, Orangenschale, Orangensaft, Marzipanrohmasse (in kleine Stücke zerpflückt) und Margarine solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

3. Die Eier hinzugeben und die Masse glattrühren.

4. Das Mehl und Backpulver hinzugeben, während die Küchenmaschine den Teig glatt rührt, die Blockschokolade mit einem großen Messer in ca 1 x 0,5 cm große Stücke schneiden.

5. Die Blockschokolade unterheben und in eine gemehlte Kastenform füllen.

6. Bei 180° Grad Celcius (Ober-/Unterhitze) für ca. 60 Minuten backen

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