Frische Tomatensauce

Gebt es zu, ihr interessiert euch alle dafür wie man Nudeln mit Tomatensauce herstellt. Dieses rote leckere Mysterium von Pastasauce, von dem keiner weiß wie sie geht!

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Spaß beiseite, ich weiß ‘Nudeln mit ‘Tomatensauce’ ist jetzt wirklich nicht das, was man von einem Foodblog erwartet oder vielleicht doch? Auf der einen Seite ist es das wohl bekannteste Gericht überhaupt und ich bin mir sicher, dass viele von euch ihre ganz eigene Art haben sie herzustellen. Auf der anderen Seite aber ist es ja mein Hobby neue Rezepte zu entwickeln oder Klassiker neu zu interpretieren und da mache ich sicher nicht vor Pasta mit Tomatensauce Halt.

Wenn es um Tomaten geht bin ich super wählerisch, das liegt vor allem daran, dass ich im Sommer immer nur die Tomaten esse, die meine Mutter anbaut und das sind mit Abstand immer die besten und leckersten Tomaten, dagegen kommt kaum eine Supermarkt-Tomate an.

Allerdings gibt es ein paar Tomatensorten, die auch im Winter ganz gut schmecken, z.B. San Marzano Tomaten oder man greift auf Dosentomaten zurück, die entgegen mancher Meinungen ein wirklich guter Ersatz für frische Tomaten sein können. Das einzige Problem, das ich mit Dosentomaten habe, ist, dass da immer noch die Kerne drin sind, die Schale ist schon weg (sehr gut), aber die Kerne stören mich doch.

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Ich kann verstehen, wenn jetzt einige sagen, dass der Aufwand die Tomate zu schälen und zu entkerne doch zu groß ist, nur um hinterher eine Tomatensauce zu haben, die nicht wirklich eine Tomatensauce ist. Denn ich schwitze die Tomaten nur in Olivenöl an, sodass es im Endeffekt Pasta mit geschmolzenen Tomaten ergibt.

Um noch ein wenig Aroma hinzuzugeben schwitze ich zuerst eine Schalotte an und gebe später zu den Tomaten noch schwarze Oliven hinzu. Alles in allem ist das für mich eine leckere und leichte Variante zu der normalen Tomatensauce und man kann sie z.B. noch mit etwas Knoblauch oder klein gehacktem Basilikum verfeinern, wenn man das möchte.

Für 2 Personen:

250-300 gr Pasta (ich habe deCecco Fussili lunghi bucati n°5 genommen)

10 Tomaten

2 EL Olivenöl

2 Schalotten

Salz, Pfeffer

1 Prise Zucker

Nach Bedarf:

ca. 15-20 schwarze Oliven ohne Stein

1 Knoblauchzehe

10 Blätter frisches Basilikum

Parmesan nach Bedarf

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1.  Einen große Topf mit gesalzenem Wasser aufsetzen.

2. Die Tomaten kreuzförmig einritzen und mit kochendem Wasser überbrühen, ca. 2 min im heißen Wasser ziehen lassen.

3. Die Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Gegebenenfalls den Knoblauch schälen und auch kleinschneiden.

4. Die Tomaten aus dem heißen Wasser nehmen, schälen und entkernen, grob klein hacken. Die Oliven halbieren.

5. Die Nudeln in das kochende Wasser geben und die Zeit einstellen.

6. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Schalotten und den Knoblauch bei mittlerer Hitze anschwitzen bis die Zwiebeln glasig sind (der Knoblauch darf nicht braun werden).

7. Die Tomaten hinzugeben und kurz mit anschwitzen, mit Salz, Pfeffer, Zucker würzen, dann die Oliven hinzufügen und bei niedriger Hitze leicht köcheln lassen.

8. Die Nudeln direkt aus dem Kochtopf mit einer Zange in die Pfanne geben, alles gut miteinander verrühren und falls es zu trocken ist etwas Kochwasser hinzufügen.

9. Das Basilikum mit unterrühren und anrichten.

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Apple Crumble

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Vorspeise steht, Hauptgang beschlossen, nur was gibt es als Nachtisch??? Marillenknödel? Lecker aber zu trocken. Kirschmichel? Naserümpfend von gegenüber. Jegliche Art von Mousse? Zu wenig Zeit. Kuchen? Zu viel und nix als Dessert.

Nachdem ich erst nicht Feuer und Flamme war, habe ich mich dann doch von meiner Mutter überzeugen lassen mal einen Apple Crumble zu machen. Nach kurzem Überlegen stand dann auch alles auf dem Einkaufszettel. Auf Anraten meiner Mutter habe ich dann Äpfel der Sorte ‘Cox’ gekauft, denn der Apfel soll zwar schon weich werden im Ofen und Saft abgeben, aber nicht völlig zerfallen, sodass hinterher nur noch Apfelmus übrig ist. Außerdem ist der Cox ein sehr aromatischer Apfel, der viel eigenen Geschmack hat.

Um den Ganzen noch ein wenig Struktur zu geben, kann man so wie ich noch geröstete Mandelstifte zu den Äpfeln geben und für den Geschmack etwas Marzipan und Zimt in die Streusel.

Dieses Mal wurde in der Küche sogar Arbeitsteilung vorgenommen. Ich hab die Äpfel gemacht und meine Mutter die Streusel, denn wenn man Gäste hat ist Planung wichtig und Sachen die man vorbereiten kann, sollte man auch vorbereiten.

Wer mich kennt weiß, dass er mir selten süß genug sein kann, aber ich habe die Äpfel recht sauer mit Zitronensaft abgeschmeckt, da die Streusel ja schon sehr süß sind und dann nach dem Backen noch eine gesüßte Mascarponecreme hinzukommt. Daher empfinde ich es als sehr angenehm, wenn die Fruchtkomponente fruchtig und leicht sauer ist.

Man kann dieses Rezept entweder in einer kleinen Auflaufform machen (dann kann sich die Backzeit verringern) oder gleich in kleinen ofenfesten Formen.

Am besten schmeckt der Crumble lauwarm!

Kleiner Tip: Wenn ihr Streusel übrig habt, dann könnt ihr die einfach zu einem kleinem Ball formen und einfrieren!

PS: Da ich grad in der Heimat zu Besuch bin und natürlich meine Kamera vergessen habe, gibt es mal wieder iPhone-Fotos…

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Für 4 Personen:

4 Äpfel ( Cox )

1 EL Vanillearoma

2,5 EL Zucker

1 Zitrone

50 gr Mandelstifte

150 gr Butter

200 gr Mehl

100 gr Zucker

100 gr Marzipan

1 TL Zimt

1 Prise Salz

250 gr Mascarpone

2-4 EL Sahne

2 EL Amaretto oder 3-4 Tropfen Bittermandelaroma

1. Äpfel schälen, entkernen und in etwa 0,5 – 1 cm große Stücke schneiden.

2. Die Apfelstücke in eine Schüssel geben und den Saft der Zitrone, die 2,5 EL Zucker und das Vanillearoma hinzufügen und alles gut verrühren. Am besten für min. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

3. Den Ofen auf 180° Grad Celsius Umluft vorheizen.

3. Die Mandelstifte in einer Pfanne bei niedriger Hitze leicht anrösten und zu den Äpfeln geben (ein paar übrig lassen zum Garnieren).

4. Mehl, Butter Zucker, Marzipan, Zimt und eine Prise Salz zu Streuseln verarbeiten.

5. Die Äpfel in kleine ofenfeste Formen oder eine kleine Auflaufform füllen und großzügig mit den Streuseln bedecken.

6. Etwa für20-30 min backen. Fertig ist der Crumble, wenn man an der Oberfläche den Apfelsaft blubbern sieht.

7. Die Mascarpone mit Zucker  und entweder a) 2 EL Sahne und 2 EL Amaretto       oder

b) 4 EL Sahne und 3-4 Tropfen Backaroma Bittermandel verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.

8. Den Crumble etwas abkühlen lassen, dann etwas Mascarponecreme daraufgeben und mit ein paar übrig gebliebenen Mandelstiften garnieren.

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