Bananenmuffins

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Banane liebt man, man hasst sie oder man mag den Geschmack, aber nicht die matschige Banane. So geht es mir auch. Ich mag das natürliche (!) Bananenaroma, aber so richtig gerne esse ich eine ganze Banane nicht.

Für diejenigen von euch, denen es genau so geht wie mir, ist Bananenbrot die Lösung. Von Bananenbrot hatte ich schon öfter gehört, vor allem wenn ich amerikanische Blogs lese. Es gibt es in allen Varianten, von ganz gesund bis gespickt mit Erdnussbutter und Schokolade. So richtig damit in Berührung gekommen bin ich aber erst letztes Jahr in Australien. Dort gab es Bananenbrot in Scheiben geschnitten und fertig abgepackt in fast jedem Supermarkt. Ich hätte jeden Tag davon essen können, aber man muss sich ja auch mal zügeln (jeden zweiten Tag reicht auch ;-)).

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Am Anfang der Woche hatte mein Vater einen abgepackten Bananenmuffin morgens zum Frühstück und beschwerte sich darüber, dass der nicht genießbar wäre, weil das künstliche Aroma ihn erschlagen würde.

Da war natürlich mein Wille geweckt, das besser hinzukriegen.

Ich finde, dass selbstgemachtes Bananenbrot bzw. Bananenmuffins immer besser sind als die gekauften. Sie haben ein unverkennbares Bananenaroma ohne penetrant zu sein und die Banane sorgt auch dafür, dass die Muffins länger saftig bleiben. Man kann selber regulieren wie süß man sie haben will und da man schon den Fruchtzucker aus der Banane hat, braucht man weniger Zucker zum backen.

Ihr könnt natürlich auch einen Kuchen daraus backen, es ist genug Teig für eine 20cm Kastenform. Aus Praktikabilitätsgründen habe ich allerdings Muffins gebacken, da sich diese besser transportieren lassen und genau die richtig Menge für einen Snack haben.

Die Haselnüsse lassen sich natürlich durch alle anderen Nüsse ersetzen oder wenn ihr wollt, könnt ihr auch Schokoladenstücke hinzugeben.

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Für ca. 15 Muffins

190 gr Banane (entspricht etwa 2 mittelgroßen Bananen)

170 gr brauner Zucker

180 gr Margarine Zimmertemperatur

3 Eier Gr. M

250 Mehl

1 TL Backpulver

50 gr gehackte Haselnüsse

1. Die Bananen schälen und in einer Schüssel mit einer Gabel zu einem Brei zerkleinern, den braunen Zucker hinzugeben, alles gut vermengen und zur Seite stellen.

2. Die Margarine in einer Küchenmaschine glatt rühren. Bananen-Zucker-Mischung hinzugeben und alles ca. 2 min auf höchster Stufe vermengen.

3. Die Eier einzeln einrühren. Die gehackten Haselnüsse ohne Fett in einer Pfanne rösten bis sie hellbraun sind.

4. Das Mehl und Backpulver mischen und in die Rührschüssel geben. Alles etwa 4 min bei höchster Stufe verrühren, bis sich eine homogene Masse ergibt.

5. Die abgekühlten Haselnüsse mit einem Teigspachtel unterheben. Den Teig gleichmäßig in die Muffinform geben, sodass die einzelne Muffinform etwa 2/3 voll ist.

6. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 25-30 min backen.

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Spargelsalat

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Die Spargelsaison ist im vollen Gange und dem kann ich mich natürlich nicht entziehen. Auch wenn man heutzutage das ganze Jahr über Spargel bekommen kann, schlägt doch nichts den ganz frisch geernteten aus der Region.

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Spargel ist so vielfältig einsetzbar und trotzdem neige ich dazu ihn ganz traditionell (und langweilig?) gedünstet mit Kartoffeln und Fleischbeilage zu essen. Allerdings freue ich mich fast immer mehr auf den restlichen kalten Spargel am nächsten Tag, denn weißen Spargel finde ich kalt aus dem Kühlschrank am allerbesten.

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Ihr könnt diesen Salat entweder lauwarm servieren oder kalt, warm würde ich nicht empfehlen, da dann der Parmesan schmilzt.

Einen Hinweis noch wegen der Garzeit für den Spargel. Ich würde den Spargel nicht zu weich garen, sonst wird er nur matschig beim Durchmengen. Diesen Spargel (es waren ziemlich dicke Stangen) haben im Dampfgarer ca. 25 min gebraucht und waren dann genau richtig!

Da ich mir sicher bin, dass es im Internet millionenfach Rezepte gibt, die euch erklären wie man Spargel kocht, werde ich das hier nicht großartig thematisieren. Nur eine Kurzanleitung, damit ihr im Zweifelsfall alles auf einem Blick habt. Den Spargel in sprudelnden Wasser oder im Dampfgarer (Wasser mit 1 TL Zucker + 1,5 TL Salz , im Dampfgarer den Spargel direkt mit Salz und Zucker bestreuen) solange garen, bis er die gewünschte Weiche hat. Ideal ist es, wenn er auf der Gabel liegt und die Spitze und das Ende ein wenig nach unten hängen, aber im Endeffekt ist das mein persönlicher Geschmack. Solltet ihr ihn lieber halbroh oder komplett durch mögen, dann macht es natürlich so wie ihr es wollt!

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Die unten angegeben Menge reicht für 2 Personen, wenn es keine Sättigungsbeilage in Form von Kohlehydraten gibt, solltet ihr die planen, empfehle ich euch etwas weniger zu nehmen. Bei uns gab es dazu gegrilltes Hühnchen, aber auch Fisch passt gut dazu.

700 – 1000 gr gekochter Spargel

50 gr Pinienkerne

50 gr gehobelter Parmesan

gehackte Petersilie (optional)

Für die Vinaigrette:

1 gehäufter TL Honigsenf

1 TL mittelscharfer Senf

3 EL Balsamico

5 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

(1. Den Spargel kochen und zum Auskühlen zur Seite stellen)

1. Für die Vinaigrette alle Zutaten am besten in einer Flasche oder einem Becher vermengen und gut miteinander verrühren (die Flasche verschließen und kräftig schütteln).

2. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Die Petersilie waschen und fein hacken.

3. Den kalten / lauwarmen Spargel in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

4. Spargel auf einer Platte anrichten, die Vinaigrette darübergeben und die Petersilie, Pinienkerne und den Parmesan darüber streuen.

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Möhrenkuchen

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Pünktlich zu Ostern melde ich mich wieder zurück! Nein, der Blog wurde nicht eingestellt und nein, ich habe ihn auch nicht vergessen, aber wie immer im Leben, gibt es Zeiten in denen es zu viel auf einmal gibt.

Aber jetzt habe ich mir fest vorgenommen wieder öfter in der Küche zu stehen und zu experimentieren.

Eines dieser Experimente seht ihr hier. Diesen Kuchen habe ich schon letztes Jahr zu Ostern als kleine Muffins gebacken und die kamen so gut an, dass ich sie dieses Jahr gerne wieder backen wollte. Heute gibt es ihn als Kuchen, was ihn aber nicht minder lecker macht!

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Ich wünsche euch hiermit frohe Ostern und hoffentlich schöneres Wetter!

 

Für eine 26 cm Springform:

200 ml geschmacksneutrales Öl (zB Mazola)

250 gr Zucker

4 Eier

1 TL Vanillepaste

1 Prise Salz

200 gr geraspelte Möhren

400 gr Walnusskerne

150 gr Mehl

500 gr Doppelrahmfrischkäse

1 unbehandelte Orange

4 EL Puderzucker

 

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1. Möhren schälen und raspeln. Den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Packpapier belegen.

2. Eier, Öl, Zucker, Vanille und Salz in einer Küchenmaschine auf höchster Stufe schaumig rühren (kann 5 bis 10 min dauern!).

3. 200 gr Walnusskerne in einem Mixer in feines Mehl zerkleinern, die restlichen 200 gr grob hacken.

4. Die Möhren und Walnüsse unter die Eiermischung rühren, dann auch das Mehl hinzufügen. Den Teig in die Springform füllen.

5. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 60 min backen.

6. Während der Kuchen noch lauwarm ist, aus der Form lösen und auf einem Rost komplett auskühlen lassen.

7. Den Frischkäse mit dem Puderzucker und der Schale der Orange glattrühren und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Im Kühlschrank lagern!

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Mie-Nudeln mit Huhn {For One}

Ich überlege noch wie ich diese Rezeptserie nennen kann. Der jetzige Name “For One” gefällt mir irgendwie doch nicht so sehr, aber was besseres ist mir (bzw. meinem Bruder) noch nicht eingefallen. Ich bin also für Vorschläge offen!

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Aber nun zum wichtigen Teil dieses Posts, das Rezept. Ich mag jede Art von Pasta, völlig egal, ob sie aus Südeuropa kommt oder aus Asien. Nudeln sind immer gut. Ich finde zudem auch, dass Nudelgerichte sehr schnell gehen können und sie bieten für jeden Geschmack etwas.

Pastagerichte eigenen sich deshalb gut für meine “For-One” Serie, da fast jeder Nudeln im Haus hat, sie sich ewig halten und die Kombinationsmöglichkeiten unendlich sind. Selbst für diejenigen, die Low Carb essen wollen gibt es in der Zwischenzeit Nudeln aus Süßkartoffeln oä.

Wie ihr euch bestimmt denken könnt, handelt es sich bei diesem Gericht um ein asiatisches Nudelgericht. Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Bei der schnellen Variante wäscht und schneidet man das Hühnchen, legt es in eine Müslischale und bedeckt es mit Sojasoße. Dann kommt es zurück in den Kühlschrank und bleibt dort, bis alle Vorbereitungen getroffen sind.

Solltet ihr aber etwas mehr Zeit haben, dann empfehle ich euch, das Hühnchen für mindestens 3 Stunden in der Sojasauce zu marinieren. Es schmeckt auch gut bei der schnellen Variante, aber natürlich ist der Geschmack nach drei Stunden besser eingezogen.

Für dieses Gericht könnt ihr auch Reisnudeln oder Udonnudeln verwenden. Ich mag die Mie-Nudeln am liebsten, da sie von der Dicke der Nudel her genau das richtige Mittelmaß haben.

Die Peking Duck Sauce erhaltet ihr  von Bamboo Garden und ist in jedem größeren Supermarkt zu bekommen. Wer mag kann am Ende noch etwas Thai-Basilikum oder Koriander hinzufügen, da ich weder das eine noch das andere mag, finden sie bei mir nicht den Weg auf den Teller.

Mie-Nudeln mit Huhn1

Für 1 Person:

60 gr Mie-Nudeln

1 Möhre

3 Frühlingszwiebeln

60 gr Knackerbsen oder Zuckerschoten

1 Hühnerbrust

50 ml Sojasauce zum Marinieren

5 EL Peking Duck Sauce

3 EL Sojasauce

3 EL Sesamöl

30 gesalzene Erdnüsse

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1. Das Hühnchen waschen und in ca 3-4 mm dicke Stücke schneiden. Dann in eine Müslischale legen und mit 50 ml Sojasauce übergießen und im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Die Möhre schälen und in dünne Streifen schneiden. Die Knackerbsen / Zuckerschoten waschen, den Faden entfernen und in dünne Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden.

3. Eine Pfanne auf starke Hitze stellen (bei mir 8 von 9). 1 EL Sesamöl hineingeben, die Hühnerstücke aus der Sojasauce nehmen, abtropfen lassen und scharf von beiden Seite anbraten. VORSICHT die Sojasauce karamellisiert schnell und verbrennt und es spritzt!

4. Das Huhn aus der Pfanne nehmen (bei 80° Grad Celsius in einer feuerfesten Form im Backofen warmhalten) , die Hitze auf mittlere Hitze herunterschalten, 2 EL Sesamöl hineingeben und die Karotten in die Pfanne geben.

5. Die Nudeln nach Anleitung zubereiten.

6. Nach etwas 2 min die Knackerbsen hinzufügen und nach weiteren 3 min die Frühlingszwiebeln. Alles unter ständigem Rühren ca 5 min dünsten, dann mit 3 EL Sojasauce ablöschen und kurz köcheln lassen.

7. Dann die Erdnüsse zum Gemüse geben, die Peking Duck Sauce und das Hühnchen hinzufügen. Alles gut verrühren, dann die Nie-Nudeln hineingeben. Noch einmal durchschwenken und fertig!

Limetten-Mandel-Baiser

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Es ist September, September heißt Herbst, Herbst bedeutet schlechtes Wetter, schlechtes Wetter bedeutet Winter und Winter bedeutet es ist bald Weihnachten und Weihnachten bedeutet KEKSE!. Ja so funktioniert mein Hirn. Ich kanns nicht ändern.

Da ich aber nicht schon im September anfangen will Kekse zu backen habe ich etwas gesucht, das nicht direkt an Weihnachten erinnert. Diese Baiser sind mein Kompromiss zwischen Spätsommer und Weihnachten. Oder zumindest ein Versuch.

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Limette und Mandel sind eine altbewährte Kombination. Die Limette gibt dem sehr süßen Gebäck eine frische Zitrusnote, die noch für ein bisschen Sommerfeeling im regnerischen München sorgt. Die gerösteten Mandeln (Nüsse müssen immer geröstet sein, damit sie nach was schmecken) geben Textur und eine leicht herbe Note.

Man kann die Baiser natürlich einfach so essen oder man verwendet sie zum Beispiel für ein Eton Mess. Ich habe meine ganz durchgebacken, das erkennt man daran, dass sie sich sauber und leicht vom Backpapier ablösen. Wenn man lieber weichere Baiser haben will, dann backt man sie etwa 5-7 min kürzer als ich es hier angegeben habe, dann würde ich sie allerdings auch im Kühlschrank aufbewahren.

 

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Zutaten für ca 2 Backbleche :

3 Eiklar (Eier Größe M)

150 gr Zucker

2 Limetten

40 gr Mandelblätter

 

1. Die Mandelblätter in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten bis sie goldbraun sind. Auf einen Teller legen und auskühlen lassen.

2. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Küchenmaschine auf höchster Stufe schlagen. Wenn das Eiklar anfängt steif zu werden, esslöffelweise den Zucker hinzugeben und immer weiter schlagen.

3. Die Masse fängt an zu glänzen, wenn sie fertig ist. Dann die Schale einer Limette hinzugeben und noch einmal durchmixen.

4. Die Mandelblätter mit der Hand zerkleinern und vorsichtig unter die Eimasse heben.

5. Mit einem Teelöffel oder Spritzbeutel etwa 2€ Stück große Taler auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Noch etwas Limettenschale darüber geben.

6. Bei 140° Grad Celcius Ober-/Unterhitze etwa 40 min backen.

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Müsliwürfel mit Orange und Schokolade

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Hab ich schon einmal erwähnt, dass ich gerne Müsli esse? Kleiner Scherz ; ) Da ich allerdings nicht immer die Zeit habe mir ein Müsli zu machen, musste etwas handlicheres her. Was passt da mehr als Müsliriegel? Ok, wenn man ganz genau ist, dann sind das keine Riegel, deshalb habe ich das Rezept ja auch “Müsliwürfel” genannt, aber das Prinzip ist das Gleiche.

Ich finde die quadratische Form einfach praktischer, denn selbstgemachte Müsliriegel werden meiner Erfahrung nach nie ganz so fest wie die Gekauften und deshalb ist es einfacher sie in Quadrate zu schneiden, denn dann fallen sie nicht so schnell auseinander.

Die Kombination von Schokolade und Orange ist wohl eine der klassischen Kombinationen überhaupt und absolut nichts Neues. Aber warum etwas verändern, das schon perfekt ist?

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Ich habe anstatt von normalen Zucker das erste Mal Reissirup benutzt und finde, dass das völlig unproblematisch klappt. Reissirup ist weniger süß als normaler Zucker, was ich aber nicht so schlimm finde. 100 gr Reissirup sind allerdings nicht genug Flüssigkeit um die Haferflocken zu binden und damit die Würfel nicht zu süß werden, habe ich statt Honig oder noch mehr Reissirup, Original Orangenmarmelade hinzugegeben, die eher bitter ist als süß.

Im Kühlschrank sollten sie sich etwa eine Woche halten.

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200 gr kernige Hafelflocken

50 gr Paranüsse

50 gr Sonnenblumenkerne

75 gr Zartbitterschokolade

100 gr Reissirup

100 gr Orangenmarmelade

1 Orange

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1. Reissirup, Marmelade, Saft der halben Orange und die Schale der ganzen Orange in einem Topf auf mittlerer Hitze erhitzen bis eine homogene Flüssigkeit entstanden ist. Nicht kochen, sonst verbrennt der Zucker. Den Backofen auf 180 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

2. Die Paranüsse und die Schokolade grob hacken und mit allen anderen trockenen Zutaten mischen.

3. Alles miteinander vermischen, dann eine Backform (27 x 26 x 5 cm) mit Backpapier auskleiden, die Masse darin gleichmäßig verteilen und festdrücken.

4. Die Backform in den vorgeheizten Ofen stellen und für etwa 30 min backen. Dann muss die Masse mindestens 1 Stunde abkühlen, danach kann man sie auf ein Brett stürzen und mit einem scharfen Messer in die gewünschte Form schneiden.

Pasta mit mariniertem Hühnchen und Rucola

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In den letzten Tagen war es hier in München so warm, dass ich richtig Lust auf den Sommer bekommen habe. Ich finde es toll, wenn es tagsüber so warm war, dass man abends entspannt auf dem Balkon zwischen den Tomatenpflanzen und Balkonblumen sitzen und den Abend genießen kann.

Die Wärme bringt es aber auch mit sich, dass ich keine Lust auf warme und schwere Gerichte habe. Ich könnte auch ziemlich gut den ganzen Sommer zwischen Caprese und Salat mit Hühnchen hin und her wechseln. Allerdings wäre dann dieser Blog sehr langweilig und wahrscheinlich würde ab einem gewissen Zeitpunkt auch niemand mehr zum Abendessen bei mir vorbeikommen : )

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Freitag gab es bei mir Salat mit Huhn….und da blieb Fleisch übrig, welches ich dann ganz spontan über Nacht in einer Balsamicomarinade eingelegt habe. Am nächsten Nachmittag machte ich mir dann Gedanken darüber, was dazu passt.

Reis? Mag ich nicht so gerne.

Penne mit Spinat in Sahnesauce? Überzeugung sieht anders aus.

Pasta mit weißem Spargel (Spargel dieses ekelhafte Teufelszeug!; Anm. d. Red.) und Schnittlauchsauce? Passt nicht.

Und dann kam mir die Idee. Ich kombiniere einfach Pasta mit Salat! Also nicht einen Nudelsalat, sondern Nudeln, die wie Salat angemacht werden, aber noch warm sind, wenn man sie serviert. Fleisch, Nudeln und Schalotten sind die warmen Komponenten und, wenn man diese mit dem Salat, den Tomaten und den restlichen Zutaten vermischt, bekommt man ein tolles, leichtes Sommergericht.

Jetzt hoffe ich, dass das schlechte Wetter bald vorüber ist und ich mich an weitere Sommergerichte machen kann!

Pasta mit mariniertem Hähnchen1

Für 2 Personen:

250-300 gr Nudeln

2 Hühnchenbrüste

2 Schalotten

10-15 Cocktailtomaten

80 gr Rucola

30 gr Pinienkerne

50 gr Parmesan

200 ml Olivenöl

150 ml Balsamicoessig

1/2 Zitrone

Salz, Pfeffer

Pasta mit mariniertem Hähnchen2

1. In einen Gefrierbeutel oder eine Glasschüssel 50 ml Olivenöl, 100 ml Balsamico, 1 TL Salz und etwas Pfeffer geben. Das Hühnchen waschen, in den Beutel/die Glasschale geben und min. für 30 Minuten im Kühlschrank marinieren lassen (besser über Nacht).

2. Das Wasser für die Nudeln aufsetzen, mit genügend Salz würzen.

3. Die Hühnerbrüste in 0,5 cm und die Schalotte in in 2-3 mm dicke Scheiben schneiden.

4. Die Nudeln in das kochende Wasser geben und al dente gekochten.

5. Ein Pfanne aufsetzen, 2 EL Olivenöl hineingeben, auf mittlerer Hitze erhitzen und das Hühnchen und die Schalotte hineingeben. Braten, bis das Hühnchen durch ist.

6. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie braun sind.

7. Den Rucola waschen, die Tomaten in kleine Würfel schneiden.

8. Die halbe Zitrone ausdrücken, mit 150 ml Olivenöl, 50 ml Balsamico, Salz und Pfeffer vermischen.

9. Die Nudeln abgießen, in die Pfanne zu dem Hühnchen geben und die restlichen Zutaten sowie auch das Dressing untermengen.