Möhrenkuchen

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Pünktlich zu Ostern melde ich mich wieder zurück! Nein, der Blog wurde nicht eingestellt und nein, ich habe ihn auch nicht vergessen, aber wie immer im Leben, gibt es Zeiten in denen es zu viel auf einmal gibt.

Aber jetzt habe ich mir fest vorgenommen wieder öfter in der Küche zu stehen und zu experimentieren.

Eines dieser Experimente seht ihr hier. Diesen Kuchen habe ich schon letztes Jahr zu Ostern als kleine Muffins gebacken und die kamen so gut an, dass ich sie dieses Jahr gerne wieder backen wollte. Heute gibt es ihn als Kuchen, was ihn aber nicht minder lecker macht!

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Ich wünsche euch hiermit frohe Ostern und hoffentlich schöneres Wetter!

 

Für eine 26 cm Springform:

200 ml geschmacksneutrales Öl (zB Mazola)

250 gr Zucker

4 Eier

1 TL Vanillepaste

1 Prise Salz

200 gr geraspelte Möhren

400 gr Walnusskerne

150 gr Mehl

500 gr Doppelrahmfrischkäse

1 unbehandelte Orange

4 EL Puderzucker

 

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1. Möhren schälen und raspeln. Den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Packpapier belegen.

2. Eier, Öl, Zucker, Vanille und Salz in einer Küchenmaschine auf höchster Stufe schaumig rühren (kann 5 bis 10 min dauern!).

3. 200 gr Walnusskerne in einem Mixer in feines Mehl zerkleinern, die restlichen 200 gr grob hacken.

4. Die Möhren und Walnüsse unter die Eiermischung rühren, dann auch das Mehl hinzufügen. Den Teig in die Springform füllen.

5. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 60 min backen.

6. Während der Kuchen noch lauwarm ist, aus der Form lösen und auf einem Rost komplett auskühlen lassen.

7. Den Frischkäse mit dem Puderzucker und der Schale der Orange glattrühren und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Im Kühlschrank lagern!

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Müsliwürfel mit Orange und Schokolade

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Hab ich schon einmal erwähnt, dass ich gerne Müsli esse? Kleiner Scherz ; ) Da ich allerdings nicht immer die Zeit habe mir ein Müsli zu machen, musste etwas handlicheres her. Was passt da mehr als Müsliriegel? Ok, wenn man ganz genau ist, dann sind das keine Riegel, deshalb habe ich das Rezept ja auch “Müsliwürfel” genannt, aber das Prinzip ist das Gleiche.

Ich finde die quadratische Form einfach praktischer, denn selbstgemachte Müsliriegel werden meiner Erfahrung nach nie ganz so fest wie die Gekauften und deshalb ist es einfacher sie in Quadrate zu schneiden, denn dann fallen sie nicht so schnell auseinander.

Die Kombination von Schokolade und Orange ist wohl eine der klassischen Kombinationen überhaupt und absolut nichts Neues. Aber warum etwas verändern, das schon perfekt ist?

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Ich habe anstatt von normalen Zucker das erste Mal Reissirup benutzt und finde, dass das völlig unproblematisch klappt. Reissirup ist weniger süß als normaler Zucker, was ich aber nicht so schlimm finde. 100 gr Reissirup sind allerdings nicht genug Flüssigkeit um die Haferflocken zu binden und damit die Würfel nicht zu süß werden, habe ich statt Honig oder noch mehr Reissirup, Original Orangenmarmelade hinzugegeben, die eher bitter ist als süß.

Im Kühlschrank sollten sie sich etwa eine Woche halten.

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200 gr kernige Hafelflocken

50 gr Paranüsse

50 gr Sonnenblumenkerne

75 gr Zartbitterschokolade

100 gr Reissirup

100 gr Orangenmarmelade

1 Orange

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1. Reissirup, Marmelade, Saft der halben Orange und die Schale der ganzen Orange in einem Topf auf mittlerer Hitze erhitzen bis eine homogene Flüssigkeit entstanden ist. Nicht kochen, sonst verbrennt der Zucker. Den Backofen auf 180 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

2. Die Paranüsse und die Schokolade grob hacken und mit allen anderen trockenen Zutaten mischen.

3. Alles miteinander vermischen, dann eine Backform (27 x 26 x 5 cm) mit Backpapier auskleiden, die Masse darin gleichmäßig verteilen und festdrücken.

4. Die Backform in den vorgeheizten Ofen stellen und für etwa 30 min backen. Dann muss die Masse mindestens 1 Stunde abkühlen, danach kann man sie auf ein Brett stürzen und mit einem scharfen Messer in die gewünschte Form schneiden.

Frischer Eistee mit Orange, Zitrone und Minze

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Der Sommer ist da! Mal schauen wie lange….Um mal ein bisschen Abwechslung in den “Getränkealltag” zu bringen, habe ich mich am Samstag mal an selbstgemachtem Eistee versucht. Das Ergebnis hat mir so gut gefallen, dass ich es euch heute hier zeige. Eigentlich trinke ich den Tag über nur Wasser und mittags mal eine Saftschorle oder ähnliches. Das wird aber auf die Dauer etwas langweilig. Eigentlich mag ich  keinen “normalen” Tee, aber Eistee, weiß der Geier warum, schon.

Ein gekaufter Eistee hat mir persönlich einfach zuviel Zucker. Natürlich könnte ich auch die zuckerfreie Variante kaufen, aber ich versuche meinen Süßstoffkonsum so gut wie möglich herunterzuschrauben. Lieber trinke ich nur ein Glas zuckerhaltiges Getränk am Tag als 1-2 Flaschen Diät-Limo.

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Eistee herstellen ist nicht besonders schwer, am längsten dauert es den Tee abkühlen zu lassen. Der traditionelle Eistee wird mit Schwarztee gemacht, allerdings kann als Basis auch einen Grüntee nehmen. Mit dem Geschmack von Schwarztee kann ich mich anfreunden, aber auch nur kalt und mit dem Geschmack von Orange, Zitrone und Minze ist er richtig lecker.

Ich habe bestimmt 10 Minuten in meiner Küche gestanden und habe überlegt, ob ich die Früchte wirklich in die enge Flasche stecke oder doch lieber das große Weckglas nehme. Meine innere Fotografenstimme hat gesiegt, denn der Eistee sieht in der Flasche viel schöner aus, aber die Sachen wieder daraus zu bekommen, meine Güte…..Ich rate euch einfach eine Karaffe oder einen Messbecher zu nehmen, der gut in eueren Kühlschrank passt.

Wer nicht gerne Minze mag, sollte sie besser weglassen, denn sie ist recht dominant im Geschmack.

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Für eine 1 Liter Flasche:

800 ml Wasser

4 Teebeutel Schwarztee

1 Bio Zitrone

1 Bio Orange

4-5 Stangen frische Minze

Brauner Zucker nach Geschmack (Ich habe 2 EL genommen, nicht gehäuft)

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1. Das Wasser zum kochen bringen und dann den Tee nach Anweisung auf der Packung zubereiten. Mit Zucker süßen.

2. Während der Tee zieht und Abkühlt, die Orange und Zitrone in heißem Wasser in der Spüle kurz baden und dann mit einem Handtuch gut abtrocknen.

3.  Die Früchte in die Flasche/Karaffe geben (und auch die Minze).

4. Den lauwarmen Tee in die Flasche/Karaffe füllen und im Kühlschrank ziehen lassen bis der Eistee komplett durchgefühlt ist. Ich habe meinen über Nacht im Kühlschrank gelassen.

Salat mit Ziegenkäse, Feigen und Pekannüssen

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Wer mir auf Instagram folgt, müsste die Inspiration für dieses Gericht schon gesehen haben. Ich war am langen Wochenende zuhause und habe bei einem Italiener karamellisierte Feigen mit Ziegenkäse als Vorspeise gegessen und seitdem wollte ich mit diesen Komponenten unbedingt einen Salat machen.

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Es stellte sich allerdings Frage nach dem passenden Dressing, denn ich finde nicht, dass eine normale Vinaigrette oä wirklich dazu passen würde. Da ja jetzt die Orangenzeit beginnt und ich ab jetzt bis ca. März kaum etwas anderes einkaufen werde, dachte ich an ein Orangendressing. Die Orange soll  durch ihre fruchtige Säure einen Gegenpunkt zu der sehr süßen karamellisierten Feigen darstellen. Um noch etwas knuspriges auf dem Teller zu haben, gibt es dann noch Pekannüsse dazu.

Für 2 Personen:

Feldsalat und Rucola

4 Feigen

20 Pekannüse

100 gr Ziegenfrischkäse

2 Saftorangen

1 Zitrone

2 TL brauner Zucker

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

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1. Die Feigen waschen und in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden.

2. Den Zucker gleichmäßig in eine beschichtete Pfanne streuen, die Schale einer halben Orange hineinreiben und auf mittlere Hitze stellen.

3. Die Feigen und die Pekannüsse in die Pfanne legen und die Feigen von beiden Seiten karamellisieren lassen. Die Orange und die Zitrone währenddessen auspressen und mischen.

4. Die Feigen herausnehmen und die Hälfte des Orangen-/Zitronensaft hineingeben, sodass die auch die Nüsse karamellisieren.

5. Sobald der Saft eingekocht ist, die Nüsse aus der Pfanne auf einen Teller legen, die Hitze herunterschalten und den Rest des Saftes, das Olivenöl und Salz, Pfeffer in die Pfanne geben und alles gut miteinander verrühren.

6. Den Salat putzen und gut mit dem Dressing vermischen, anrichten, den Käse über den Salat bröseln und die Feigen und Pekannüsse am Rand anrichten.

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Rührkuchen mit Marzipan, Orange und Schokolade

In diesem Moment sitze ich an meinem Schreibtisch und versuche zu arbeiten, während unten die Männer meine neue Küche anliefern. Ich kann und darf nicht hingehen und zuschauen, sonst bekomme ich noch einen Herzinfarkt und außerdem frage ich mich dann bis Freitag Nachmittag (dann soll die Küche hoffentlich endlich stehen), ob das denn wirklich alles so passt, denn gerade sieht es nur schlimm aus…

Aber auf zu weniger nervenaufreibenderen Themen! Als letzte Woche Montag meine alte Küche rausgerissen wurde, bin ich zu meinen Eltern geflohen und da am Freitag ja Feiertag war, wurde ich mal wieder angewiesen Kuchen zu backen, als würde ich da ‘Nein’ sagen 😉

Da ich aber leider meine Kamera zuhause vergessen hatte, gibt es von dem Kuchen nur Handyfotos…aber es geht ja um den Geschmack und nicht um die Fotos (hust).

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Grundrezept Rührteig (1 Kastenform 30 x 11):

4 Eier

250 gr Zucker

250 gr weiche Margarine

300 gr Mehl

1/2 TL Backpulver

Salz

1 Pck Vanillezucker

2-3 EL Milch

zusätzlich:

1 unbehandelte Orange

200 gr Blockschokolade

200 gr Marzipanrohmasse

1.Die Orange heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und die Orange dann auspressen.

2. Zucker, Vanillezucker, Salz, Orangenschale, Orangensaft, Marzipanrohmasse (in kleine Stücke zerpflückt) und Margarine solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

3. Die Eier hinzugeben und die Masse glattrühren.

4. Das Mehl und Backpulver hinzugeben, während die Küchenmaschine den Teig glatt rührt, die Blockschokolade mit einem großen Messer in ca 1 x 0,5 cm große Stücke schneiden.

5. Die Blockschokolade unterheben und in eine gemehlte Kastenform füllen.

6. Bei 180° Grad Celcius (Ober-/Unterhitze) für ca. 60 Minuten backen

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