Frohe Weihnachten

Ihr Lieben!

Ich wünsche euch wunderschöne Feiertage und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Eigentlich wollte ich dieses Jahr mit einem Beitrag über Plätzchen beenden, aber bei 15 Grad und Sonnenschein ist keine Plätzchen-Stimmung aufgekommen ; )

Ich hoffe ihr könnt die Feiertage genießen und dass ihr auch nächstes Jahr gerne bei mir vorbeischaut!

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Nougat-Marmorkuchen

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Meine Güte, da ist tatsächlich schon ein ganzer Monat vergangen seit meinem letzten Post…

Ich habe diese Woche einen Geburtstagskuchen für eine Freundin von mir gebacken und habe dann gleich noch einen gebacken um ihn euch hier zeigen zu können (ich kann ja keinen angeschnittenen Kuchen verschenken ;)). Ihr Lieblingskuchen ist Marmorkuchen und da ich Marmorkuchen etwas anders mache, als den Traditionellen, dachte ich mir, dass das Rezept für euch interessant sein könnte.

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Ich benutze Kakao nur sehr selten und wenn ich für einen Kuchen nur 2-3 EL brauche, dann steht die angefangene Packung die nächsten Monate nur bei mir rum und das mag ich einfach nicht. Ich finde, dass Nougat Vorteile hat gegenüber Kakaopulver. Zum einen kann man Nougat ganz praktisch in einer 200 gr Packung von Dr.Oetker kaufen oder man kauft einfach 2 x 100 gr Tafeln Nougatschokolade und man hat keine Reste (yeah!). Zum anderen gibt das Nougat dem Kuchen eine feine Haselnussnote und macht ihn noch saftiger, was für mich immer ein Plus ist.

Wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist, kann man ihn entweder mit Puderzucker bestreuen oder mit Kuvertüre überziehen und dekorieren. Ich habe beide Varianten am Montag gemacht, denn für mich muss ein Geburtstagskuchen dekoriert sein.

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250 gr weiche Butter

150 gr Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

4 Eier

350 gr Mehl

2,5 TL Backpulver

200 gr Nougat

 

2-3 EL Puderzucker

oder 400 gr Kuvertüre

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1. Den Backofen auf 180° Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Ein Wasserbad aufstellen und das Nougat darüber zum schmelzen bringen.

3. Die Buter, den Zucker, Vanillezucker und das Salz in einer Küchenmaschine schaumig rühren und dann nach und nach die Eier hinzugeben.

4. Das Mehl und Backpulver mischen und esslöffleweise in die Teigmischung geben.

5. Dann etwa 500 gr Teig abnehmen und in die gefettete und gemehlte Backform geben.

6. Das geschmolzene Nougat in den restlichen Teig geben und verrühren und auch in die Backform geben.

7. Den Teig mit einer Gabel marmorieren und dann 50-60 min backen.

8. Den ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestreuen oder mit Kuvertüre überziehen.

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Rinderbouillon

Ich bin der Meinung, dass es sich lohnt Suppen selber zu kochen. Ich rede hier nicht von einer Kartoffel- oder Kürbissuppe, sondern davon, auch die Grundbrühe selber zu machen.

Ich habe schon einen Post darüber veröffentlicht, wie man eine Hühnerbrühe herstellt und heute möchte ich euch gerne ein einfaches Rezept für eine Rinderbouillon geben.

Wer sich jetzt fragt, was er mit 5 L Suppe anfangen soll, den kann ich beruhigen. Es lohnt sich die restliche Suppe einzufrieren und für einen späteren Zeitpunkt aufzubewahren.

Rinderbouillon1

Für 5 Liter Suppe:

900 gr Suppenfleisch (hohe Rippe, etwas fetter oder Beinscheibe beides vom Rind)

4 – 5 gehäufte TL Salz

10 Pfefferkörner

2 Lorbeerblätter

2 Bund Petersilie

1 Bund Liebstöckel

1 Zwiebel

1 große Stange Lauch

3-4 Möhren

5 Liter Wasser

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1. Das Fleisch in einen großen Topf geben und die 5 L kaltes Wasser dazu geben. Auf den Herd stellen und zum Kochen bringen.

2. Den, sich auf der Wasseroberfläche sammelnden, braunen Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen und wegwerfen.

3. Die Zwiebel (ungeschält) in der Mitte durchteilen und in einer Pfanne ohne Fett stark anrösten, bis sie dunkelbraun, aber noch nicht verbrannt ist. Die Möhren schälen,den Lauch putzen und die Kräuter waschen.

4. Wenn sich kein Schaum mehr an der Oberfläche sammelt, alle Zutaten in den Topf geben und aufkochen lassen.

5. Die Brühe bei niedriger Hitze für ca. 2,5-3 Stunden simmern lassen.

6. Die Brühe durch ein sieb abschütten und weiterverwenden.

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Hühnerbrühe

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“Hast du die Brühe etwa selber gekocht?” “Ja?!?” “Um Gottes willen, das wär mir ja zu viel Aufwand!”

Also jetzt mal ganz ehrlich, wenn eine Sache auf dieser Welt keinen großen Aufwand bereitet, dann Brühe kochen. Hinzu kommt, dass keine und zwar absolut keine gekaufte Brühe mit einer selbstgekochten mithalten kann.

Ich plädiere hiermit an jeden da draußen, der denkt Instantbrühe sei das Nonplusultra, kocht sie selber und ihr werdet sehen!

Hühnerbrühe1

Für ca. 2 Liter Hühnerbrühe braucht ihr:

500 gr Hühnerunterschenkel

500 gr Hühnerflügel

2 Liter Wasser

1 Bund glatte Petersilie

2 Möhren

1 große Stange Porree

2 Lorbeerblätter

10 schwarze Pfefferkörner

3 – 4 gehäufteTeelöffel Salz

2 Teelöffel Suppengewürz getrocknet

1 Messerspitze Muskat

Simpler als Brühe kochen wird es nicht mehr. Zuerst braucht man einen großen Topf in den die Hühnerteile gelegt werden, dann Möhren schälen, in grobe Stücke schneiden und dazu geben. Das Ende und die grünen Blätter vom Porree abschneiden, das äußerte Blatt wegschmeißen und den Porree der Länge nach halbieren. Wenn der Porree halbiert ist, kann man den Dreck besser entfernen. Die halbierte Porreestangen einmal durchschneiden und in den Topf geben. Dann alle anderen Zutaten hinzugeben und das Wasser aufgießen.

Nun einmal aufkochen lassen und dann für ca. 2 Stunden leicht köcheln lassen, nicht kochen. Dann die Brühe durch ein feines Sieb abgießen und fertig!

Die Brühe hält sich ca. 4 Tage im Kühlschrank oder wenn ihr wollt, dann könnt ihr die Brühe auch in einen Eiswürfelbeutel oä gießen und einfrieren, sodass ihr immer portionsweiße frische Brühe habt.

Ich esse sie am liebsten mit einem zerschlagenen Ei und Suppennudeln.

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Blattsalate mit Amalfi-Zitronendressing und Parmesankörbchen

Im Sommer gibt es meiner Meinung nach nichts Besseres als Salat. Aber immer nur Vinaigrette und einfach nur in der Salatschüssel wird irgendwann langweilig. Diese Woche gab’s den ersten Salat aus dem Garten und ich war so frei, dazu kleine Parmesankörbchen und ein Dressing aus Amalfizitrone und Honig zu machen. Eine willkommene und sehr leckere Alternative.

Amalfizitrone

Für zwei Portionen:

120 gr Parmesan

1 Zitrone

1,5 TL Honig

4 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

Salat nach Belieben

Für die Parmesankörbchen 60 gr Parmesan fein in eine Pfanne reiben und so lange braten, bis der Käse auf der Unterseite goldbraun ist. Den Parmesanfladen dann vorsichtig wenden. Während er weiterhin brät, eine Kaffeetasse umgedreht hinstellen und mit Alufolie bedecken. Den Käse aus der Pfanne nehmen und sofort (!) über die Tasse stülpen, denn er kühlt schnell aus und wird dann hart. Bis ebendies passiert ist, solltet ihr ihn dann auch dort lassen.

Die Zitrone auspressen, mit Öl und Honig mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig! Wenn ihr könnt, gönnt euch eine Amalfizitrone, die sind die aromatischsten!

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